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	<title>Predictive Homöopathie &#8211; Predictive Homoeopathy</title>
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	<description>Predictive Homöopathie in Regenburg</description>
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	<title>Predictive Homöopathie &#8211; Predictive Homoeopathy</title>
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	<item>
		<title>Die genetische Konstitution</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/die-genetische-konstitution/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 08:43:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
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					<description><![CDATA[5.1.Die genetische Konstitution (aus dem Handbuch PH, Günther Lutz) Es sind die Gene des Individuums die für eine physische und psychische Struktur, für seine Widerstandskraft, seine<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>5.1.Die genetische Konstitution</p>
<p>(aus dem Handbuch PH, Günther Lutz)</p>
<p>Es sind die Gene des Individuums die für eine physische und psychische Struktur, für seine Widerstandskraft, seine Überempfindlichkeit oder seine Empfänglichkeit verantwortlich sind.</p>
<p>Die physische Reaktion gegenüber einem Stimulus, z.B. die Widerstandskraft  oder Überempfindlichkeit auf Sonne, Wind, Regen, feuchtes Wetter, Kälte, Hitze, Farben, Berührung oder Emotionen zeigen, wie das betreffende Individuum in verschiedenen Situationen reagiert.</p>
<p>Diese Reaktionen sind im Grunde Verteidigungsmechanismen, die durch den genetischen Code beeinflusst und gesteuert werden.</p>
<p>Sowohl die Physis des Menschen als auch seine Psyche und sein Benehmen sind ebenso wie Krankheiten, an denen er leidet, auf Verteidigung ausgerichtet.</p>
<p>Das bedeutet, das die physische, die psychische und die allgemeine Veranlagung sowie die Krankheitsempfänglichkeit eines Individuums von seinen Verteidigungsstrategien abhängen, die wiederum auf dem genetischen Code basieren.</p>
<p>Wenn alles auf Verteidigung ausgerichtet ist, dann sollte auch wahre Heilung darauf ausgerichtet sein. Das Ziel wirklicher Heilung ist es, den Verteidigungsmechanismus des Individuums zu stärken und nicht so sehr den feindlichen Stimulus anzugreifen. Die Behandlung sollte sowohl den psychischen als auch den physischen und den allgemeinen Zustand berücksichtigen, da alle vom genetischen Code beeinflusst sind und daher die Verteidigungsart bzw. das Miasma widerspiegeln.</p>
<p>Die Verteidigungsmechanismen sind im Grunde defensiv und laufen darauf hinaus das Individuum vor Verletzung zu bewahren. Sie basieren auf Merkmalen, die vererbt oder erworben wurden.</p>
<p>Diese entscheiden auch über die physische Statur und Struktur, was wiederum der Verteidigung und dem Überleben seinen Stempel aufdrückt.</p>
<p>Der ganze genetische Aufbau eines Individuums ist so gestaltet, dass Geist, Körperbau, Widerstandsfähigkeit, Vorlieben, Abneigungen sowie Krankheitsanfälligkeit ein langes Überleben gewährleisten.</p>
<p>Miasma bedeutet Abwehr! Jedes Individuum erbt die Eigenschaften von seinen Eltern oder erwirbt sie, um sich psychisch oder physisch zu verteidigen.</p>
<p><strong>Konstitution</strong></p>
<p><strong>Beispiele:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Schneller Verstand:</strong>agar, Lach, Aur, Op, Hyos, Ign&#8230;</li>
<li><strong>Erregbare Konstitutionen: </strong>Drogen (Bell, Hyos, Cann-i, Cann-s, Op),</li>
<li><strong>Überschwang</strong>(Cann-i, Coff, Lach, Op, Tarant, Agar, Bell, Croc&#8230;),</li>
<li><strong>Übermut </strong>(Hyos, OP, Spig, Spong&#8230;)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gesammelte Aussagen </strong></p>
<ul>
<li>Wenn das konstitutionelle Mittel die Arbeit an den Genen aufgenommen hat, sind systemische<br />
Medikamente nicht von Bedeutung. Der genetische Code wird von Antibiotika o.ä. nicht beeinflusst. (PH,<br />
Internationaler Workshop 2017)</li>
<li>Die allgemeinen und körperlichen Veranlagung und dazu die Veranlagung von Geist und Gemüt  (zornig,<br />
schüchtern, weinerlich, extrovertiert, introvertiert) spiegeln die Konstitution</li>
<li>Veranlagungen können einem Wandel unterworfen sein (PH, Extro-Introvertiert)</li>
<li>So wie die der Ausdruck der Gene die charakteristischen Eigenschaften eines Menschen bedingt, so ist<br />
besonders charakteristisch wie er seine Gedanken und Gefühl ausdrückt</li>
<li>Schon nach der Geburt wird das klar ob der Patient extro-oder introvertiert ist.</li>
<li>Bei normalen psorischen und sykotischen Fällen brauchen Sie das genetisch- konstitutionelle Similimum</li>
<li>Die eigentümlichen genetischen Merkmale der Konstitution müssen beachtet werden (Ex-Intro, S.16)</li>
<li>Besonders bei Behandlung auf der genetischen Ebene, kann es zu Störungen im Heilungsverlauf<br />
kommen, wenn es gleichzeitig eine Guru –Behandlung gibt.</li>
<li>Behandlung über das Verständnis von Mind of Pathology bei unheilbare, fortgeschrittene Fällen</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die syphilitischen Einstiegspunkte</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/die-syphilitischen-einstiegspunkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 08:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
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					<description><![CDATA[Syphilitische Einstiegsymptome Ein wesentlicher Aspekt von PH ist das Auffinden des syphilitischen Einstiegspunktes. Das sind i.R. §153 Symptome. Diese können sowohl im Geistes- und Gemütsbereich, bei<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Syphilitische Einstiegsymptome</strong></p>
<p>Ein wesentlicher Aspekt von PH ist das Auffinden des syphilitischen Einstiegspunktes. Das sind i.R. §153 Symptome. Diese können sowohl im Geistes- und Gemütsbereich, bei den Allgemein- als auch bei Lokalsymptomen gefunden werden. Syphilitische Einstiegspunkte auf der Geistes- und Gemütsebene sind z.B. das Verlangen zu töten oder Suizidalität. Syphilitische Allgemeinsymptome sind Abmagerung mit Heißhunger, Analgesie oder abwechselnde alternierende Zustände. Syphilitische Einstiegspunkte in Bezug auf den Körper sind z.B. „Als-ob Symptome“ (z.B. Schmerz wie abgeschabt).</p>
<p>Die Verschreibung bei sich langsam entwickelnden, eher sykotischen Fällen orientiert sich schwerpunktmäßig an Kent, dazu kommen die Betonung des genetischen Similimums (s.u.) und die Einbeziehung des syphilitischen Einstiegspunktes. Bei terminalen Fällen hingegen beruht die Verschreibungspraxis zum Teil auf der Boger-Methodik.</p>
<p>Der syphilitische Einstiegspunkt ist v.a. wichtig, weil es bei chronischen Krankheiten (syko-syph.) irreführend ist, sich ausschließlich auf die Disposition und die Veranlagung  zu verlassen, da diese oft sykotisch sind (Vijaykar, 2015). Durch eine Verschreibung, die ausschließlich auf sykotische Symptome abzielt, kann es passieren, dass der Patient tiefer in seine Pathologie „hineinrutscht“. Die Veranlagung dient aber in gewisser Weise als „Unterbau“ in der Fallanalyse.</p>
<p><strong>Ausdrucksformen der Syphilis (in aufsteigender Wichtigkeit)</strong></p>
<ol>
<li>Übertreibung – Psoro-Syphilitisch</li>
<li>Verzerrung – Syco-Syphilitisch</li>
<li>Übernatürlich-pervers-abnormal – Syphilitisch</li>
<li>Hysterisch – Syphilitisch</li>
<li>Autoimmun – Syphilitisch</li>
<li>Genetische Mutation – Syphilitisch</li>
<li></li>
</ol>
<p>Wenn Sie einen Patienten mit einer tiefen Krankheit (Autoimmunkrankheit) haben, versuchen Sie nicht, den Fall mit Symptomen der Kategorie „Übertreibung“ anzugehen, sie sind nicht so wichtig. Sie brauchen eine Symptom von einer höherwertigen Ebene (PH Mumbai, 2015, Mitschrift R. Greißl)</p>
<p><strong>Übertreibung</strong></p>
<p>Bei akuten physiologischen Zuständen wie Diarrhoe, Pneumonie, Fieber können sie die übertriebenen Symptome nutzen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verzerrung (Sykose übergehend in Syphilis)</strong></p>
<p>„Verzerrung“ heißt beugen, lügen, drehen, deformieren, verändern, falsche Darstellung, Verdrehung, Verfälschung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unnatürlich/Perversion (reine Syphilis)</strong></p>
<p>Nicht natürlich, anormal, gegen die Natur, atypisch, seltsam, merkwürdig, pervers, ungewöhnlich, absichtliches Missverstehen, falsche Eindrücke, nicht angemessene Darstellung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hysterie (Syphilis)</strong></p>
<p>Von Panik erfasst, außer Kontrolle, außer sich, hektisch, unvorhersagbar, Reaktion unproportional zu Stimulus, impulsiv</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zerstörung (Syphilis)</strong></p>
<p>Ausgelöscht, Vernichtung, verloren, nicht vorhanden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Autoimmun (Syphilis)</strong></p>
<p>Zerstörung des Selbst der eigenen Sinne, „ich bin niemand“ Zerstörung der eigenen Identität</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-380" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/06/Syphilitische_Einstiegspunkte.jpg" alt="" width="350" height="209" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/06/Syphilitische_Einstiegspunkte.jpg 350w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/06/Syphilitische_Einstiegspunkte-300x179.jpg 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/06/Syphilitische_Einstiegspunkte-126x75.jpg 126w" sizes="(max-width:767px) 350px, 350px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mind of Pathology</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/mind-of-pathology/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 08:35:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
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					<description><![CDATA[Mind of Pathology Dr. Prafull Vijayakar war sich bewusst, dass die Gesamtheit der Konstitution, die genetischen und die epigenetischen Faktoren verantwortlich sind dafür, wie der Organismus<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mind of Pathology</p>
<p>Dr. Prafull Vijayakar war sich bewusst, dass die Gesamtheit der Konstitution, die genetischen und die epigenetischen Faktoren verantwortlich sind dafür, wie der Organismus mit seiner Pathologie = mit seinem Abwehrgeschehen reagiert.</p>
<p>§ 189:</p>
<p>&#8230; ja dessen Emporkommen (die Krankheit) läßt sich, ohne vom ganzen (verstimmten) Leben dazu veranlaßt zu seyn, nicht einmal denken, so innig hängen alle Theile des Organism zusammen und bilden ein untheilbares Ganze in Gefühlen und Thätigkeit. &#8230;</p>
<p>Weiter war es Dr. Vijayakar klar, dass der Geist, die Gedanken, die Geistes- und Gemütsgeschehnisse eine zentrale Rolle spielen bei der Entstehung von Krankheiten. Dass den meisten Pathologien durch Gemütskonflikte entstehen.</p>
<p>Hahnemann schreibt in den Chronischen Krankheiten:</p>
<p>&#8230; mit weit weniger Beeinträchtigung der Gesundheit kann der unschuldige Mensch 10 Jahre in der Bastille oder auf der Galeere körperlich qualvoll verleben, als etliche Monate, bei aller körperlichen Bequemlichkeit, in einer unglücklichen Ehe oder mit nagendem Gewissen. Der jährliche Todesfall des einzigen Sohnes zieht der schon psorisch kränkelnden zärtlichen Mutter eine unheilbare Lungen-Eiterung oder einen Brustkrebs zu, der schon psorisch hysterischen, gefühlvollen Jungfrau verschmähete Liebe eine Melancholie. &#8230; Ununterbrochener Kummer oder Ärgernis erhöhet ja selbst die kleinsten Spuren noch schlummernder Psora gar bald zu größern Symptomen und entwickelt sie dann unvermuthet zum Ausbruche aller erdenklichen chronischen Leiden gewisser und öfterer, als alle andere nachttheilige Einflüsse im gewöhnlichen Menschen &#8211; Leben auf den Organism, wie denn beide eben so gewiss und oft die schon vorhandnen Übel verstärken.</p>
<p>Prafull Vijayakar geht noch weiter: er hat festgestellt, dass die Art des Gemüts-konfliktes die Lokalisation der Erkrankung bestimmt und einen Zusammenhang zur Empfindlichkeit des Menschen hat.</p>
<p>Denn: Krankheiten sind Verteidigungsmechanismen des Organismus.</p>
<p>Bei der Pathologie gehen wir meist so voran:</p>
<p>a) bei physiologischen (psorischen) Erkrankungen ist die Rubrik „Beschwerden durch“ hilfreich</p>
<p>b) bei strukturellen (sykotischen) Erkrankungen ist die Empfindlichkeit hilfreich, die Konstitution zu erkennen.</p>
<p>c) bei destruktiven (syphilitischen) Erkrankungen ist es hilfreich, den syphilitischen Geist hinter der<br />
syphilitischen Erkrankung ausfindig zu machen.</p>
<p>Mind of Pathology</p>
<p>Mentale Ursachen von Krankheiten</p>
<p>Vijayakar fand heraus, dass Krankheiten sehr oft &#8211; vielleicht sogar immer, eine mentale Ursache für Krankheiten hat. Dieses System hat er nun über viele Jahre recherchiert und beobachtet. Dabei konnte er folgende Dinge postulieren:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-377" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Mentale_Ursachen_von_Krankheiten_ab5732752e-500x275.jpg" alt="" width="500" height="275" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Mentale_Ursachen_von_Krankheiten_ab5732752e-500x275.jpg 500w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Mentale_Ursachen_von_Krankheiten_ab5732752e-300x165.jpg 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Mentale_Ursachen_von_Krankheiten_ab5732752e-136x75.jpg 136w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Mentale_Ursachen_von_Krankheiten_ab5732752e-480x264.jpg 480w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Mentale_Ursachen_von_Krankheiten_ab5732752e.jpg 590w" sizes="(max-width:767px) 480px, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was ist damit gemeint?</p>
<p>Beschwerden auf der rechten Körperhälfte deuten sehr oft auf ein Problem mit dem Partner hin, d.h. auf den Lebenspartner (Ehemann, Ehefrau, Freund, Freundin), Geschäftspartner, Arbeitskollegen, Freunde, Feinde, Nachbarn oder Verwandte.</p>
<p>Beschwerden auf der linken Körperhälfte deuten auf Probleme mit der eigenen Mutter oder dem eigenen Kind hin. Doch auch Vater, d.h. die Eltern, die Kinder, die Geschwister, oder auch Menschen und Tiere, bei denen man elterliche oder geschwisterliche Empfindungen hat.</p>
<p>Bei echten Linkshändern, d.h. genetischen Linkshändern, dreht sich der Seitenbezug um.</p>
<p>Hier weitere Beispiele:</p>
<p>Autismus</p>
<p>Bedeutung?</p>
<p>· abgeschnittene Kommunikation</p>
<p>· etwas, was der Patient gesehen oder erfahren hat, was ihn abgeschreckt hat →<br />
ich will nicht auf dieser Welt, in dieser Gesellschaft, in dieser Familie sein</p>
<p>· Meistens verletzt durch das Verhalten der Eltern</p>
<p>· Thema Impfungen? nur ein Trigger. Impfung können nur Auslöser sein, für das vorhandene Miasma,<br />
die vorhandene Prädisposition</p>
<p>· Viele autistischen Kinder sind „Kaiserschnitt-Kinder“, denn der Kaiserschnitt prägt schnell das Miasma<br />
Richtung Syphilis</p>
<p>Ein Fall:</p>
<p>Warum entwickelt ein Kind Autismus?</p>
<p>Ein Kind kam in die Praxis, nachdem die Eltern geschieden wurden. Bis 2 ½ Jahre war der Junge ganz normal, plötzlich reagierte er nicht mehr auf andere Menschen. Was war passiert? Zu der Zeit wurden die Streitigkeiten der Eltern immer schlimmer, aber sie passten auf, dass sie sich nicht vor dem Kind stritten, sondern spielten ihm eine normale Beziehung vor. Eines nachts gab es einen großen Streit. Er schreckte aus dem Schlaf hoch und sie schalteten sofort auf Nettigkeiten um. Der Junge starrte sie nur an, lächelte nicht und schaute verwirrt. Er war völlig verwirrt, ob seine Eltern sich nun stritten oder lieben. Das Kind hatte einen Schock, der die Verwirrung auslöste. Diese Reaktion war der Einstiegspunkt für die Verschreibung.</p>
<p>Rubrik: Complete: Gemüt, verwirrt, Realität, kann nicht erkennen: Lap-c-b</p>
<p>(wenn Lap-c-b oder Marble vorkommen, kann es jedes andere Calcium sein. Der Junge bekam Calc-p und kam aus seinem Zustand wieder heraus. Nach 3 Monaten konnte er wieder mit anderen kommunizieren und schließlich wieder in eine normale Schule gehen. Wir sollten immer wissen, welche Rubriken es gibt, so dass wir entsprechend nachfragen können.</p>
<p>Ein weiterer Fall:</p>
<p>Junge 10 J.: wegen eines extremen Opisthotonus konnte er sich seit dem Alter von 3-4 J. kaum bewegen; als er auf dem Tisch lag, sah er aus wie ein Skorpion – dieses Mittel hatte ich vorher noch nie verschrieben, also fragte ich den Vater, ob der Junge sehr zornig und rachsüchtig sei. Der Vater sagte, er hätte eine sehr scharfe Zunge; seine Geschwister ärgerten ihn und er war rachsüchtig und sagte: „Wartet nur, wenn ich einmal laufen kann, werde ich jeden einzelnen von euch umbringen, ich werde euch in Stücke schneiden, ich werde nicht vergessen, was ihr zu mir gesagt habt.“ Obwohl er behindert war, war er so rachsüchtig! -&gt; Scorpio</p>
<p>Mind of Pathology:</p>
<p>Nach hinten gebeugt, Opisthotonus</p>
<p>bedeutet: „Ich bin trotzig“ &#8211; genetisch eigensinnig und herausfordernd! Sie werden nie nachgaben.</p>
<p>Nach vorne gebeugt:</p>
<p>Wenn der Körper sich nach vorne beugt / gebeugte Schultern: Der Mensch ist unterwürfig, hat keinen eigenen Willen, kein Ego, er gibt nach. Der Name der Krankheit ist nicht wichtig, es ist die Disposition hinter der Krankheit, die den Körper in eine bestimmte Position bringt. Aus der Haltung können Sie viel über den Patienten herausfinden.</p>
<p>Und hier ein paar Punkte bzw. Bedeutungen zum Mind of Pathology:</p>
<p>&#8211; Akkumulation: bedeutet Unsicherheit.</p>
<p>&#8211; Aszites: bedeutet Schutz, vor allem des Abdomes und noch mehr der Leber</p>
<p>&#8211; Augen:</p>
<p>nach oben gerichtet: Hochmut<br />
Verlust des Farbensehens: Gleichgültigkeit, kein Interesse<br />
Glaukom: Erhöhung des Augendruckes zum Schutz vor einer Netzhautablösung<br />
Trübes Sehen: Verwirrt, keine Klarheit</p>
<p>&#8211; Elastin hoch -&gt; Kontraktion. Verkrampfung.</p>
<p>Unterdrückter Ärger<br />
Angst (Boxer hebt Hände vor das Gesicht)</p>
<p>&#8211; Elastin niedrig -&gt;Erschlaffung. Locker, Schwäche der Muskulatur, Hämorrhoiden, Prolaps</p>
<p>Trauer, Sorgen. Schock, Schreck</p>
<p>&#8211; Fibrin hoch -&gt; Verhärtung. Zusammenziehen. Arteriosklerose, Verhärtungen, Stenosen. -&gt;<br />
Das Harte kann brechen.</p>
<p>Pedantisch, Hochmut, hart unnachgiebig.</p>
<p>&#8211; Fibrin niedrig -&gt; Erweitern. Brüchige Knochen, weiche Nägel, weiche Hand, weiches, dünnes Haar.</p>
<p>Weiche Person, sehr sensibel.</p>
<p>&#8211; Leber Zentrale des Stoffwechsels</p>
<p>Unverdauter Ärger<br />
Angst zu Verhungern<br />
Familienkonflikt</p>
<p>&#8211; Herz: generell Liebe geben. Den Körper mit Blut versorgen wie die Mutter das Kind mit Nahrung versorgt.<br />
Wenn die Liebe unerfüllt bleibt, reagiert der Körper.</p>
<p>Wenn das Herz nicht richtig ausgebildet ist, muss das Trauma in den ersten beiden Schwangerschaftsmonaten erfolgt sein<br />
Arrhythmien: Folgen von Kummer. Kummer führt zur Bildung von Serotonin welches die Produktion von Acetylcholin anregt und somit zur Herzrhythmusstörungen führt.<br />
Herzinfarkt: Unglücklich in der Ehe.</p>
<p>&#8211; Knochen: entspricht der Struktur. Wenn Gebäuden die Struktur fehlt, sinkt der Wert</p>
<p>Problem: Wertschätzung, Selbstwert, Demütigung, Ansehen. Ego. Respekt. Lebensexistenz.<br />
Die Identität ist verloren gegangen.</p>
<p>&#8211; Motoneuron-Erkrankung: Ein Gefühl in der Falle zu sitzen.</p>
<p>&#8211; Mundwinkel: Verbindung, Beziehung.</p>
<p>Und vieles mehr</p>
<p>Über die Wichtigkeit von Symptomen</p>
<p>Das Wichtigste für eine Person ist die Existenz, das Leben selbst. Wenn es etwas gibt, das lebensbedrohlich ist, hat es die höchste Priorität.</p>
<p>1. Leben – Existenz – ist das Wichtigste.</p>
<p>Wenn Syphilis das bedroht, können Sie alle anderen Symptome vergessen wie z.B. prophezeien etc.</p>
<p>2. Bestimmung des Sexus</p>
<p>Links – weibliche Seite</p>
<p>Rechts – männliche Seite</p>
<p>Beispiel: Ein Kind, das mit Vagina ohne Ovarien und Hoden ohne Penis geboren wurde: Ich fragte die Mutter direkt: “Was haben Sie gegen Männer?” Sie fing an zu weinen und sagte: „Von Kindheit an hatte ich andauernd schlimme Dinge von den Männern meiner Familie ertragen müssen; nach der Heirat war es dasselbe vom Ehemann und seiner Familie.” Sie wollte gar nicht heiraten, wurde aber dazu gezwungen, wollte keinen Jungen auf die Welt bringen.</p>
<p>Rubriken:</p>
<p>Verwirrung, sexuelle Identität</p>
<p>Abneigung gegen das andere Geschlecht</p>
<p>Quellen:<br />
Dr. Prafull Vijayakar – Workshop Mumbai, 24.01.2017,; Seminarmitschrift Renate Grieß<br />
Dr. Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, 6. Auflage nach der Ausgabe von Richard Haehl 1921, Haug Verlag<br />
Dr. Samuel Hahnemann, Die chronischen Krankheiten, Erster Theil, zweite, viel vermehrte Auslage<br />
S. 139 und S. 140</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rubrikenverständnis</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/rubrikenverstaendnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 08:31:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.predictive-homoeopathie.de/?p=368</guid>

					<description><![CDATA[Rubrikenverständnis &#160; 1.    Deja vu: ist projizieren, austricksen, die Menschen meinen nur, sie hätten etwas schon gesehen, nachdem sie es gesehen haben (nicht vorher). Das ist sykotisch und nicht<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rubrikenverständnis</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1.    <strong>Deja vu: </strong>ist projizieren, austricksen, die<br />
Menschen meinen nur, sie hätten etwas<br />
schon gesehen, nachdem sie es gesehen<br />
haben (nicht vorher). Das ist sykotisch<br />
und nicht zu verwechseln mit<br />
Prophezeiung oder Intuition</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.    <strong>Prophezeien: </strong>ist oft aus der Logik heraus<br />
eine schnelle Berechnung. Das ist syko-syph.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3.    Menschen, die über den Bereich der Realität hinausgehen:</p>
<p>a.    <strong>Trance</strong>: wie erstarrt, weit weg von der Realität (syko-syph)</p>
<p>b.    <strong>Hellsichtig: </strong>sypååhilitisch</p>
<p>c.     <strong>Prophezeien: </strong>syko-syph</p>
<p>d.    <strong>Intuition: </strong>psoro-syph</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4.    <strong>Lamentieren: </strong>ist syphilitisch (bei syphilitischen Schmerzen betteln, beten, flehen). Man kann aber<br />
Lamentieren in syphiltischen Fällen nicht als Einstiegspunkt benutzten, da es ein psoro-syphilitisches<br />
Symptom ist.</p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="153"><b>Psora</b></td>
<td valign="top" width="153"><b>Sykose</b></td>
<td valign="top" width="153"><b>Syphilis</b></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="153">Beklagen</td>
<td valign="top" width="153">Stöhnen</td>
<td valign="top" width="153">Lamentieren</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>5.    Wenn sich jemand immer wieder selbst schneidet, muss man in den Rubriken: <strong>Verlangen nach dem<br />
Tod, Neigung zu Suizid </strong>etc. suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>6.    Jede Emotion die einen richtig packt, vereinnahmt, ist syphilitisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Genetic:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1.    Bei Zwillingen ist es so dass beide Kinder den Emotionen der Mutter ausgesetzt sind, aber eines von<br />
Beiden ist oft stark genug und davon nicht betroffen. Bei Zwillingen und überhaupt bei Geschwistern,<br />
gibt es immer einen Starken (z.B. Merc.) und der andere ist das Gegenteil (z.B. Puls).</p>
<p>2.    In der vorgeburtlichen Phase ist das Gemüt am wenigsten wichtig! Wenn jemand aber an kleineren<br />
Problemen leidet, ist das Gemüt wichtig. Aber wenn wir über Probleme sprechen die im Mutterleib<br />
entstanden sind, wie genetische Mutationen, dann ist der Körper wichtiger als das Gemüt.</p>
<p>3.    Wenn Sie ein geistig und körperlich behindertes Kind behandeln, und das Erste, was besser wird, ist das<br />
Verständnis und die Sprache ohne, dass der Körper sich verbesset sind Sie auf dem falschen Weg. Das<br />
Heilungsgesetz ist nicht zu sehen.</p>
<p>4.    Wenn die Krankheit genetisch ist, müssen wir uns auf der höchsten Ebene umsehen – das nennen wir<br />
Stammzellen-Similimum; es enthält die Wesenszüge, mit denen ein Mensch geboren wird (später können<br />
sie verschwunden sein).  Bei Kindern, die geistig zurückgeblieben sind, zerebrale Krampfanfälle haben<br />
oder körperlich deformiert sond, liegt die Ursache in einem Konflikt der Mutter in der Schwangerschaft.<br />
Hier ist es besonders wichtig, herauszufinden, wie das Kind ursprünglich genetisch hätte sein sollen, wie<br />
das Kind heut ist, bildet nur die aktuelle Physiologie an. Wir brauchen die Informationen über das<br />
ursprüngliche Wesen des Kindes: wenn z.B. jemand einen scharfen Verstand hat, wie Lachesis, oder ist<br />
extrem destruktiv- dies ist eine, von den Eltern geerbte, genetische Veranlagung. Wenn jemand<br />
körperlich behindert ist, kann er Dinge vielleicht nicht ausleben, aber man kann es im Wesen finden.</p>
<p>5.    Wenn wir ein Symptom von den Sinnen haben, liegen die Wurzeln dazu immer im zweiten Teil der<br />
Schwangerschaft. Z.B. eine Mann wird von links gerucfen, sieht aber zur rechten Seite-ER kann es hören,<br />
da sit keine Zerstörung, aber er sieht zur falschen Seite das ist anormal. Rubrik: hören schwerhörig,<br />
kann nicht erkennen aus welcher Richtung der Ton kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Syphilitische Sinne</strong></p>
<p>·     Verlust der Kontrolle über die Sinne</p>
<p>·     Angst als wäre die Kontrolle über die Sinne verloren</p>
<p>·     Wahnideen der Sinne</p>
<p>·     Sinne verwirrt</p>
<p>·     Sinne Kontrolle nicht vollständig</p>
<p>·     Sinne abgestumpft-Dumpfheit der Sinne</p>
<p>·     Zeitgefühl verändert</p>
<p>·     Fehler bei Ort und Zeit</p>
<p>6.    Bei genetischen Krankheiten brauchen wir eine syphilitische Rubrik (§153). Wir können dann das<br />
sykotische Bild als Bestätigung nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mind of Pathology</strong></p>
<p>·     Opistotonus bedeutet: ich bin trotzig – genetisch eigensinnig und herausfordernd! Sie werden nie<br />
nachgeben!</p>
<p>·     Wenn der Körper sich nach vorne beugt/gebeugte Schultern: Der Mensch ist unterwürfig, hat keinen<br />
eigenen Willen, kein Ego er gibt nach.</p>
<p>·     Psoriasis bedeutet: Probleme bei der Integration in der Familie. Überschießende Vermehrung von Zellen<br />
bedeutet etwas instand zu halten oder zwei Seiten zu vereinen. Z.B. um die Beziehung von Vater und<br />
Mutter instand halten, damit sie keinen Lärm machen, der dem Patienten weh tut.</p>
<p>·     Zysten im Gehirn: Kopf ist betroffen. Es geht um einen Konflikt mit dem Familienoberhaupt.</p>
<p>·     Zysten werden gebildet um ein Trauma zu überdecken</p>
<p>·     Blindheit symbolisiert etwas nicht ansehen zu wollen</p>
<p>·     Wenn der Körper nicht genug Kollagen produziert: Kollagen ist für die Stärke der Knochen da, das<br />
bedeutet Schutz und die Fähigkeit sich zu bewegen. In der Evolution machten die Knochen das Leben<br />
wertvoller- ds. Assoziieren wir Knochen mit Wert und Abwertung. Wenn es einen Konflikt von Abwertung<br />
gibt, werden die Knochen betroffen sein. Bei einer genetischen Erkrankung muss es einen Konflikt damit<br />
bei der Mutter in der Schwangerschaft gegeben haben.</p>
<p>·     Wenn das rechte Ohr eines Kindes taub ist, gibt es einen Konflikt in der Schwangerschaft. Z.B. die Mutter<br />
wurde von dem Mann und ihren Schwiegereltern dauernd kritisiert. Das wollte sie nicht hören.</p>
<p>·     Exzessive Eisenansammlung bedeutet: Unsicherheit, Eisen braucht man zum Kämpfen.</p>
<p>·     Gaumenspalte steht für Bruch im Zentrum- verlorenes Gleichgewicht</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Symptomenverständnis</strong></p>
<p>1.    Wenn es in einem Fall spyhilitische Symptome gibt, die das Leben/Existenz bedrohen, übertrifft deren<br />
Wichtigkeit alle anderen syphilitischen Symptome</p>
<p>2.    Wenn das Leben nicht bedroht ist , kommt als nächstes in der Wichtigkeit die syphiltische Symptomatik<br />
der sexuellen Identität und als nächstes das Thema der generellen Identität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Arzneimittel</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1.    <strong>Elaps: </strong>ist ähnlich wie Phosphor, sehr freundlich und süß. Sie lieben es sich zuzudecken, sich zu<br />
verstecken v.a. sich an engen Plätzen zu verstecken. Sie kommen leise heraus.</p>
<p><strong>       Crot-c: </strong>ist ähnlich wie Elaps, aber träumt von Gott und anderen wichtigen Personen</p>
<p>2.    <strong>Cann-i: </strong>spricht über Wissenschaft und Traumwelten.</p>
<p><strong>       Cann-s: </strong>ist liebevoll und gibt gern. Dr. Vijayakar hat einem 8 jährigen Patienten Cann-s verschrieben,<br />
weil dieser Erinnerungen von vor seiner Geburt hatte. Er hat seit er sprechen konnte gesagt das er seine<br />
Großeltern etc. schon vorher gehen hatte. Cann-s hat auch Erinnerungen aus einem anderen Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Konstitutionen mit schnellem Denkvermögen</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="101">Rubriken</td>
<td valign="top" width="213">Ungeduldig, hastig, eilig, schnell in allem, wollen entkommen, antworten schnell/hastig, schnelles Verständnis, Begriffsvermögen leicht, Ideen-Reichtum an, Klarheit des Geistes</td>
<td valign="top" width="97">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="101">Arzneimittel</td>
<td valign="top" width="213">Lach, Phos, Aur, Op, Hyos, Ign, Agar, Croc, Stram, Bell, Cann-s, Coffea,</p>
<p>Ferr-p, Teucr</td>
<td valign="top" width="97">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>3.    <strong>Calc-sil: </strong>ist ein extrem rigides Mittel- Wenn Calc und Sil zusammenkommen gibt es Beton. Diese<br />
Patienten sind unnachgiebig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: PH-International Workshop Mumbai 2017-Seminarmitschrift R.Greißl</p>
<p>Bild: public domain, pixabay.com</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entwicklung eines Embryos</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/entwicklung-eines-embryos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 08:20:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.predictive-homoeopathie.de/?p=357</guid>

					<description><![CDATA[Entwicklung eines Embryos &#160; Entwicklung beginnt und setzt sich in folgender Weise fort: 1) ANATOMISCHE Entwicklung in den ersten 4-5 Monaten der Schwangerschaft 2) PHYSIOLOGISCHE Entwicklung<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwicklung eines Embryos</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Entwicklung beginnt und setzt sich in folgender Weise fort:</p>
<p>1) ANATOMISCHE Entwicklung in den ersten 4-5 Monaten der Schwangerschaft</p>
<p>2) PHYSIOLOGISCHE Entwicklung</p>
<p>3) SPEZIELLE FUNKTIONEN</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-361" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklung_der_Eizelle_4093630bed-500x247.png" alt="" width="500" height="247" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklung_der_Eizelle_4093630bed-500x247.png 500w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklung_der_Eizelle_4093630bed-300x148.png 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklung_der_Eizelle_4093630bed-150x75.png 150w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklung_der_Eizelle_4093630bed-480x237.png 480w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklung_der_Eizelle_4093630bed.png 590w" sizes="(max-width:767px) 480px, 500px" /><br />
<strong>1) ANATOMISCHE ENTWICKLUNG eines Menschen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ab dem ersten Tag beginnt die Ernaehrungshuelle sich zu teilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-362" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Wachstum_des_Embryos_28e880e055-500x358.png" alt="" width="500" height="358" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Wachstum_des_Embryos_28e880e055-500x358.png 500w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Wachstum_des_Embryos_28e880e055-300x215.png 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Wachstum_des_Embryos_28e880e055-105x75.png 105w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Wachstum_des_Embryos_28e880e055-480x344.png 480w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Wachstum_des_Embryos_28e880e055.png 558w" sizes="auto, (max-width:767px) 480px, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir sagen materieller Koerper, weil er aus Material (Nahrung) entsteht, damit erhalten wird und auch als Nahrung enden kann.</p>
<p>In dieser Phase ist nur der materielle Koerper praesent, der durch die vorhandene ENERGIE waechst</p>
<p>ABER:</p>
<p>&#8211; <strong>ES IST NOCH KEINE LEBENSKRAFT PRAESENT.</strong></p>
<p>Der materielle Koerper entwickelt sich in:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-363" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Organe_db793855ba-500x67.png" alt="" width="500" height="67" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Organe_db793855ba-500x67.png 500w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Organe_db793855ba-300x40.png 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Organe_db793855ba-150x20.png 150w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Organe_db793855ba-480x64.png 480w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Organe_db793855ba.png 590w" sizes="auto, (max-width:767px) 480px, 500px" /></p>
<p>Es gibt zwei Arten von Krankheit:</p>
<p>·     Das Organ ist nicht richtig gewachsen, entstellt oder fehlt voellig.</p>
<p>·     Das Organ ist normal, aber es funktioniert nicht richtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Warum ist das für uns wichtig?</strong></p>
<p>Wenn das Kind ein zu kleines, eingeklapptes oder fehlendes Ohr hat, wissen wir, dass der Konflikt der Mutter in den ersten 4 SSM gewesen sein muss.</p>
<p>Wenn das Kind taub ist, obwohl das Ohr richtig gewachsen ist, war der Konflikt später in der Schwangerschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir diese Dinge herausfinden, erfahren wir viel ueber die Geschichte des Patienten.</p>
<p>Bei autistischen Kindern haben wir beide Möglichkeiten: das behinderte autistische Kind, bei dem das Gehirn nicht richtig entwickelt ist, und das normale autistische Kind, bei dem die Organe normal entwickelt sind, aber die Funktion nicht in Ordnung ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beispiel: Ich habe ein Kind gesehen, das mit einer Vagina und Testes geboren wurde und keine Ovarien hatte. Diese Anomalie entstand am Anfang der Schwangerschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2) PHYSIOLOGISCHE Entwicklung und Sinne</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im 4.-5. Monat ist der Körper bereit, den “MOTOR” in Empfang zu nehmen:</p>
<p>Die <strong>LEBENSKRAFT </strong>belebt den materiellen Körper  à _das Baby ist jetzt überlebensfähig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 9 Organon der Heilkunst</strong></p>
<p>Im gesunden Zustande des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis <strong>den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autokratie) </strong>unumschränkt und haelt alle seine Theile in bewundernswuerdig harmonischem Lebensgange in Gefuehlen und Thaetigkeiten, so daß unser inwohnende, vernuenftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem hoehern Zwecke unsers Daseins bedienen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 10 Organon der Heilkunst</strong></p>
<p>Der materielle Organism, ohne Lebenskraft gedacht, ist keiner Empfindung, keiner Thaetigkeit, keiner Selbsterhaltung faehig 2);nur das immaterielle, den materiellen Organism im gesunden und kranken Zustande belebende Wesen (das Lebensprincip, die Lebenskraft) verleiht ihm alle Empfindung und bewirkt seine Lebensverrichtungen. 2) Er ist todt und, nun bloß der Macht der physischen Außenwelt unterworfen, fault er und wird wieder in seine chemischen Bestandtheile aufgeloest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-365" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklungsphasen_ce0a8ec208-500x260.png" alt="" width="500" height="260" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklungsphasen_ce0a8ec208-500x260.png 500w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklungsphasen_ce0a8ec208-300x156.png 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklungsphasen_ce0a8ec208-144x75.png 144w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklungsphasen_ce0a8ec208-480x250.png 480w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Entwicklungsphasen_ce0a8ec208.png 590w" sizes="auto, (max-width:767px) 480px, 500px" /></p>
<p>Nach diesem Zeitpunkt entwickelt sich der materielle Koerper, belebt durch die alles durchdringende und alles beherrschende Lebenskraft, weiter …</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-366" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Physiologische_Funktionen_47e5c19076-500x97.png" alt="" width="500" height="97" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Physiologische_Funktionen_47e5c19076-500x97.png 500w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Physiologische_Funktionen_47e5c19076-300x58.png 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Physiologische_Funktionen_47e5c19076-150x29.png 150w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Physiologische_Funktionen_47e5c19076-480x94.png 480w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Physiologische_Funktionen_47e5c19076.png 590w" sizes="auto, (max-width:767px) 480px, 500px" /></p>
<p>Vor allem, wenn Sie behinderte Kinder behandeln, ist es sehr wichtig, den Unterschied zwischen physiologischen und strukturellen Veraenderungen zu kennen.</p>
<p>In physiologischen Faellen gibt es miasmatische Abwehrreaktionen:</p>
<p>·     Psora</p>
<p>·     Sykose = Synthese von strukturellen Proteinen (zu wenig/zu viel) Fibrin, Elastin etc.<br />
(Kontrakturen oder Erschlaffungen von Koerperteilen bei Kindern mit zerebralen Krampfanfaellen<br />
entstehen nicht durch anatomische Veraenderungen, sondern durch die veraenderte Synthese der<br />
strukturellen Proteine.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Mutterleib fließt das Blut der Mutter auch im kindlichen Kreislauf, und das Kind wird durch die Physiologie der Mutter beeinflusst.</p>
<p>·     Starke Medikamente, Antibiotika etc.</p>
<p>·     Körperliches Trauma</p>
<p>·     Kummer, Zorn, Schock</p>
<p>Alles kann das Wachstum des Babys beeinflussen und eine Veränderung von Anatomie und Physiologie verursachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Obwohl das Kind nun lebensfaehig ist, hat es keine eigenen emotionalen REAKTIONEN.</p>
<p>Eigene Emotionen wirken sich auf die Gesichtszüge des Kindes aus, daher sehen Neugeborene oft sehr aehnlich aus (bis auf Rassenmerkmale und miasmatische Zeichen).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bei allen Kindern, die sofort nach der Geburt eine PHYSIOLOGISCHE Krankheit entwickeln, kann man die Ursache im Trauma der Mutter finden und das Mittel ist leicht davon abzuleiten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Strukturelle Veraenderungen bei Neugeborenen sind Zeichen eines voll erbluehten Miasmas und muessen mit dem Stammzell-Simillimum behandelt werden (genetische Anlagen sind wichtig, nicht Emotionen).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im zweiten Teil der Schwangerschaft konzentriert sich die Entwicklung auf die FUNKTION bzw. PHYSIOLOGIE.</p>
<p>Um zu ueberleben brauchen wir LUFT, NAHRUNG und WASSER (biologische Bedürfnisse) – sowie weitere Inputs und Outputs.</p>
<p>Um zu ueberleben brauchen wir bestimmte Funktionen, diese nennt man physiologische (psorische) Funktionen:</p>
<p>·     Sinne und Reflexe (5-6. SSM)</p>
<p>·     Physiologie der Atmung (wichtigstes Beduerfnis)</p>
<p>·     Physiologie von Essen, Verdauen, Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung</p>
<p>·     Physiologie der Umwandlung von Nahrung in ATP (Energie)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es deckt fünf physiologische Funktionen ab:</p>
<p>·     Aufnahme von Dingen</p>
<p>·     Verdauung (intelligente Funktion)</p>
<p>·     Metabolismus um Energie zu produzieren</p>
<p>·     Verteilung von Nahrung und Energie</p>
<p>·     Ausscheidung von Abfallprodukten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Mutterleib arbeitet das Gemuet noch nicht; das Kind kann eine Tendenz zu bestimmten Reaktionen aufgrund seiner ererbten Wesenszuege haben. Das Gemuet fängt erst an zu arbeiten, wenn das Kind von der Mutter getrennt ist.</p>
<p>Im Yoga (Yoga bedeutet Bruecke zwischen Gemuet und Koerper) heißt es, der Gehirnstamm wird mit dem ersten Atemzug, dem ersten Schrei eines Kindes angeschaltet.</p>
<p>Das Organ des Gemuets war, wie auch die anderen physiologischen Organe, schon vorher vorhanden, aber es gab keine Verbindung – die Atemluft verbindet diese Funktionen.</p>
<p>à Das Leben ist ein perfektes Gleichgewicht zwischen immateriellem Gemuet und materiellem Koerper.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 15  Organon der Heilkunst</strong></p>
<p>Das Leiden der krankhaft verstimmten, geistartigen, unsern Koerper belebenden Dynamis (Lebenskraft) im unsichtbaren Innern und der Inbegriff der von ihr im Organism veranstalteten, aeußerlich wahrnehmbaren, das vorhandene Uebel darstellenden Symptome, bilden naemlich ein Ganzes, sind Eins und Dasselbe. Wohl ist der Organism materielles Werkzeug zum Leben, <strong>aber ohne Belebung von der instinktartig fühlenden und ordnenden Dynamis so wenig denkbar, als Lebenskraft ohne Organism; </strong>folglich machen beide eine Einheit aus, obgleich wir in Gedanken diese Einheit, der leichtern Begreiflichkeit wegen in zwei Begriffe spalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was im Inneren ist, wird im Außen dargestellt; wenn das Innere durch das psorische Miasma gepraegt ist, sehen wir psorische Symptome am Koerper; wenn es durch Sykose beeinflusst ist, werden wir sykotische Symptome sehen usw.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir Krebs, oder andere unheilbare Krankheiten behandeln, sollten wir also das, was wir im Außen (Koerper) sehen, auch im Inneren (Gemuet) finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn jemand ein zerstoererisches koerperliches Symptom (z.B. Geschwuer) hat, muss die Rubrik, die Sie verwenden wollen, genau diese Zerstoerung im Gemüt zeigen (nicht Übertreibung oder aehnliches).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:<br />
<strong>Workshop Mumbai – 23.01.2017 – Seminarmitschrift Renate Greissl<br />
</strong>Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, 6. Auflage nach der Ausgabe von Richard Haehl 1921, Haug Verlag</p>
<p>Bild: lizenzfrei unter www.pixabay.com</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arzneimittel mit Panikattacken</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/arzneimittel-mit-panikattacken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 08:17:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
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					<description><![CDATA[Androctonus:Ein sehr rachsüchtiger Diktator, er wird seinen Opponenten nicht in Ruhe lassen, bevor er nicht mit ihm fertig ist, übt seine Rache nicht offen aus. Sehr<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article><strong>Androctonus:</strong>Ein sehr rachsüchtiger Diktator, er wird seinen Opponenten nicht in Ruhe lassen, bevor er nicht mit ihm fertig ist, übt seine Rache nicht offen aus. Sehr leidenschaftlich, liebt es gelobt zu werden, liebt es Anhänger zu haben, die aber völlig unter seiner Fuchtel stehen müssen; keiner kann etwas gegen ihn sagen; hat viele Fantasien über seine Rache, die er ganz lange plant. Viel Fluchen und Verwünschen; wenn er einmal etwas entschieden hat, kann keiner ihn stoppen, nicht einmal er selber.</p>
<p>Sprache stechend, beleidigend, verleumdend (verrät), er kann eine Person öffentlich nieder machen, kümmert sich nicht, was andere über ihn sagen.</p>
</article>
<table summary="">
<caption> </caption>
<caption> </caption>
<thead>
<tr>
<th scope="col">Aconit</th>
<th scope="col">Arg-n.</th>
<th scope="col">Arsen</th>
<th scope="col">Belladonna</th>
<th scope="col">Calciums</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Gewalttätig</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Bewegt sich ruhelos</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Ruhelos</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Kardiovaskulär</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Qual mit der Kälte der Extremitäten und Handflächen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Folgen von Schock</li>
</ul>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>Anmutig</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Pulsieren</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Werfen sich herum in ihrer Qual</li>
</ul>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>Moderat</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Kongestion</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Schreck, vermischt mit Zorn</li>
</ul>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>Besorgnis</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Röte (ohne Röte kein Bell)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Intensiver Durst</li>
</ul>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>&nbsp;</p>
<ul>
<li>zu schwach sich zu bewegen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</td>
<td>
<ul>
<li>Fieber mit Wahnideen</li>
</ul>
</td>
<td>&nbsp;</p>
<div></div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>Qual ist im Gemüt, nicht im Körper</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>will Schwäche nicht zeigen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>will keine Unterstützung (Wertschätzung)</li>
</ul>
</td>
<td>&nbsp;</p>
<div></div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
<caption> </caption>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<table summary="">
<thead>
<tr>
<th scope="col">Kali´s</th>
<th scope="col">Chamomillia</th>
<th scope="col">Stramonium</th>
<th scope="col">Pulsatilla</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Furcht mit Schüchternheit und Erschrecken</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Zorn mit Schreck (Acon)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Klammert, mag berührt werden</li>
</ul>
</td>
<td>&nbsp;</p>
<ul>
<li>will Trost</li>
</ul>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>Rückzug und grobes, unhöfliches Verhalten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>fragt nicht nach Trost</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Beten und Flehen (Stram)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>Fahrige Bewegungen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>ein Symptom jagt das nächste</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>Situation, als hätte man einen Tiger vor sich; erst der Schock, dann ist man verwirrt, panisch und versucht zu rennen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<div></div>
</td>
<td>
<ul>
<li>kein Zorn</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nitricum-acidum:</strong></p>
<p>Vergibt nicht, denkt über Rache nach, aber macht andere nicht völlig fertig.</p>
<p><strong>Veratrum:</strong></p>
<p>Kann verleumden und jemanden nieder machen, aber er ist nicht rachsüchtig; er macht sich Gedanken, was andere über ihn denken, seine soziale Position</p>
<p><strong>Camphora:</strong></p>
<p>Starke Persönlichkeit, die Trost liebt (starkes Puls); wechselhafte Temperaturempfindungen; will Ventilator an und aus bzw. Fenster auf und zu, jeden Moment anders (eine der goldenen Rubriken von Kent). Camph ist ein milder Diktator, aber er hört auf niemanden, besonders nicht auf die eigene Familie.</p>
<p><strong>Dulcamara:</strong></p>
<p>Beeinträchtigt durch Temperaturwechsel</p>
<p><strong>Mercurius:</strong></p>
<p>Wie ein menschliches Barometer, schlechter durch extreme Temperaturen, rebellisch revoltierend, schlagen sofort zurück (keine Rachegefühle)</p>
<p><strong>Platina:</strong></p>
<p>Zeigt ihre diktatorische Seite nicht: „ich will das obe es Dir gefällt oder nicht“ fühlt sich erhaben, behauptet anmutig ihre Überlegenheit und Wichtigkeit; will nicht streiten tut einfach was sie will.</p>
<p><strong>Nux vomica:</strong></p>
<p>Diktator wenn es darum geht etwas zu erreichen, Erfolg zu haben; kein Interesse jemanden zu vernichten, jemanden niederzumachen.</p>
<p><strong>Lycopodium:</strong></p>
<p>Diktator gegenüber Unterlegenen, weich gegenüber Überlegenen (Lach)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:<br />
Vijayakar Regensburg 2012, Mitschrift Renate Greißl</p>
<p>Bild: lizenzfrei unter www.pixabay.com</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Behandlung von Psychiatrischen Krankheiten</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/die-behandlung-von-psychiatrischen-krankheiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 07:34:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.predictive-homoeopathie.de/?p=343</guid>

					<description><![CDATA[Wie geht man mit psychiatrischen Krankheiten um?  Soll man ein Spezifikum verschreiben? Soll man auf körperliche Symptome oder auf Gemütssymptome verschreiben? Soll man auf die paar<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie geht man mit psychiatrischen Krankheiten um? </strong></p>
<ul>
<li>Soll man ein Spezifikum verschreiben?</li>
<li>Soll man auf körperliche Symptome oder auf Gemütssymptome verschreiben?</li>
<li>Soll man auf die paar Rubriken verschreiben, die wir gut kennen? Geisteskrankheit, Panikattacken? Wir bekommen hier immer dieselben Symptome: Zorn, Wut, Zerstörung, erhöhte Kraft, Gewalttätigkeit etc. und wir landen bei Bell, Verat, Merc, Tarent – wir erzielen ein Ergebnis, und manchmal ist es unsere einzige Chance den Patienten unter Kontrolle zu bringen. Aber das Problem wird zurückkommen und dasselbe Mittel wird nicht immer wieder helfen. Es half nur, weil sein Wirkbereich sehr ähnlich zu den Symptomen des Patienten ist.</li>
<li>Welche Potenz soll man nehmen? Soll man wiederholen oder besser nicht?</li>
<li>Kann ich mich auf die Symptome verlassen, ist es wirklich ein Fall von Geisteskrankheit?</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§ 215 </strong></p>
<p>Fast alle sogenannten Geistes- und Gemüths-Krankheiten sind nichts anderes als Körper-Krankheiten, bei denen das, jeder eigenthümliche <strong>Symptom der Geistes- und Gemüths-Verstimmung, </strong>sich unter Verminderung der Körper-Symptome (schneller oder langsamer) erhöhet und sich endlich <strong>bis zur auffallendsten Einseitigkeit</strong>, fast wie ein Local-Uebel in die unsichtbar feinen Geistes- oder Gemüths-Organe versetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>§216</strong></p>
<p>Die Fälle sind nicht selten, wo eine den Tod drohende, sogenannte Körper-Krankheit &#8211; eine Lungenvereiterung, oder die Verderbniß irgend eines andern, edeln Eingeweides, oder eine andere hitzige (acute) Krankheit, z.B. im Kindbette u.s.w., durch schnelles Steigen des bisherigen Gemüths-Symptoms, <strong>in einen Wahnsinn, in eine Art Melancholie, oder in eine Raserei ausartet</strong>und dadurch <strong>alle Todesgefahr der Körper-Symptome verschwinden macht;</strong>letztere bessern sich indeß fast bis zur Gesundheit, oder verringern sich <strong>vielmehr bis zu dem Grade, daß ihre dunkel-fortwährende Gegenwart nur von dem beharrlich und fein beobachtenden Arzte noch erkannt werden kann.</strong>Sie arten auf diese Weise zur einseitigen Krankheit, gleichsam zu einer Local-Krankheit aus, in welcher das vordem <strong>nur gelinde Symptom der Gemüths-Verstimmung zum Haupt-Symptome sich vergrößert,</strong>welches dann größtentheils die übrigen (Körper-) Symptome vertritt, und ihre Heftigkeit palliativ beschwichtiget, so daß, mit einem Worte, die Uebel der gröbern Körper-Organe auf die fast geistigen, von keinem Zergliederungs-Messer je erreichten oder erreichbaren Geistes- und Gemüths-Organe gleichsam übergetragen und auf sie abgeleitet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das bedeutet:</strong></p>
<p>Es muss eine körperliche Vorerkrankung gegeben haben; dies ist einer der Wege, wie das Gemüt über den Körper beeinträchtigt werden kann. Es kann sich um ein Trauma, Emotionen, Familiensituationen, den Verlust eines Menschen handeln, oder es kann durch Unterdrückung einer körperlichen Krankheit entstehen.</p>
<p>Wir müssen sehr genau beobachten! Kinder haben heutzutage sehr viel Druck und in Indien ist die Suizidrate bei Kindern stark angestiegen. Aber das Kind wird nicht sofort in einen Zustand der Suizidneigung kommen, es muss vorher ein anderes Symptom vorhanden gewesen sein: Zorn, Stimmungsschwankungen, Widerspruch, Rebellion, Appetitmangel, Schlaflosigkeit, Teilnahmslosigkeit; ein langsamer Übergang in die Geisteskrankheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hahnemann sagt, es gibt zwei Wege in die Geisteskrankheit:</strong></p>
<p><strong>1. Körperlich:</strong></p>
<p>Dieser geht von körperlichen Leiden über auf den Geist. (Die Krankheit geht von Ebene zu Ebene weiter und von der Psora über Sykose zur Syphilis.)</p>
<p><strong>2. Nicht-körperlich</strong>:</p>
<p>Der Geist ist zuerst betroffen und dann der Körper</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-348" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Beziehung_zwischen_Koerper_und_Geist_48dceb00f5.png" alt="" width="440" height="400" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Beziehung_zwischen_Koerper_und_Geist_48dceb00f5.png 440w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Beziehung_zwischen_Koerper_und_Geist_48dceb00f5-300x273.png 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Beziehung_zwischen_Koerper_und_Geist_48dceb00f5-83x75.png 83w" sizes="auto, (max-width:767px) 440px, 440px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heutzutage sehen wir, dass schon kleine Kinder die Tendenz haben schlechte Dinge schneller aufzufassen als gute. Das zeigt, dass diese Kinder eine Konstitution haben, die prädestiniert dafür ist die schlechten Dinge anzunehmen.</p>
<p>Lebensstil-Krankheiten wie Alkoholismus oder Drogen in jungen Jahren: ohne den miasmatischen Hintergrund wird niemand drogenabhängig werden; es ist nicht die „schlechte Gesellschaft“, die oft dafür verantwortlich gemacht wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies zu wissen ist wichtig, wir können bessere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, wenn wir das zerstörerische Potential und die Tendenz für Geisteskrankheiten (selbstzerstörerisches und zerstörerisches Verhalten) einzuschätzen wissen.</p>
<p>Diese Menschen können in Kriminalität oder Wahnsinn verfallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Definition laut moderner Wissenschaft</strong></p>
<p>Eine geistige Störung, auch Geisteskrankheit, psychologische Störung oder psychiatrische Störung genannt, ist ein geistiges Muster oder ein Verhaltensmuster, das Leiden oder auch eine verringerte Fähigkeit im normalen Leben zu funktionieren verursacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heutzutage sind „Depression” oder „psychologische Probleme” Begriffe, die sehr häufig verwendet werden. Wir sollten aber genau wissen, was ein psychologisches Problem oder eine Depression wirklich ist und die Symptome und Ursachen der Krankheit kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Arten von psychiatrischen Störungen in unserer Praxis</strong></p>
<ul>
<li>Angststörung</li>
<li>Stimmungs-Störungen (bipolar)</li>
<li>Psychotische Störungen</li>
<li>Ess-Störung</li>
<li>Störung der Impulskontrolle oder Suchtkrankheiten</li>
<li>Persönlichkeitsstörung</li>
<li>Zwangsstörung</li>
<li>Posttraumatische Störung</li>
<li>Störungen des Schlafs</li>
<li>Demenz</li>
<li>Alzheimer</li>
<li>Schizophrenie</li>
<li>Allgemeines Anpassungssyndrom</li>
<li>Dissoziative Störung</li>
<li>Artifizielle Störungen</li>
<li>Somatische Störungen</li>
<li>Sexuelle &amp; geschlechtsbezogene Störungen</li>
<li>Tics</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der modernen Medizin geben wir allen Krankheiten Namen. Wir als Homöopathen müssen wissen, dass es ein zugrundeliegendes Problem geben muss, durch das alle Probleme in Gang kamen. Jeder einzelne Patent, der eine bestimmte Diagnose bekommen hat, z.B. Schizophrenie, muss vorher eine Krankheit auf niedrigerer Stufe gehabt haben, z.B. eine Angststörung, die in eine Depression, Zwangsstörung oder Manie überging.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-349" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Angst-Zwangsstoerung-Geisteskrankheit_a82c8dc140-500x196.png" alt="" width="500" height="196" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Angst-Zwangsstoerung-Geisteskrankheit_a82c8dc140-500x196.png 500w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Angst-Zwangsstoerung-Geisteskrankheit_a82c8dc140-300x117.png 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Angst-Zwangsstoerung-Geisteskrankheit_a82c8dc140-150x59.png 150w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Angst-Zwangsstoerung-Geisteskrankheit_a82c8dc140-480x188.png 480w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/preview_Angst-Zwangsstoerung-Geisteskrankheit_a82c8dc140.png 590w" sizes="auto, (max-width:767px) 480px, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Neurotransmitter </strong></p>
<p>Es ist wichtig, die körperlichen Auswirkungen der Neurotransmitter zu kennen, weil es bei Panikattacken immer bestimmte Symptome geben wird: Bei Zorn und Panik wird z.B. vermehrt Adrenalin ausgeschüttet, das führt dann zu Herzklopfen, Spasmen, Krämpfen etc.</p>
<p>Wir können also „Angst mit Herzklopfen“ nicht benutzen, da es pathognomonisch ist; diese krankheitsspezifischen Symptome müssen wir vermeiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt eine Art von Depression, bei der der Betroffene schwach, lasch und antriebslos ist, bei einer anderen Art gibt es begleitend Herzklopfen, Krämpfe und Ruhelosigkeit.</p>
<p>Diese Symptome müssen wir vermeiden, obwohl sie viel klarer und schneller zu sehen sind als die echten konstitutionellen Züge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Schizophrenie hört und sieht der Patient Dinge, hat Halluzinationen, kann in einem exaltierten oder paranoiden Zustand sein etc., alle Sinne sind geschärft. In solchen Fällen können wir dies nicht als Zugangspunkt nehmen (Übertreibung: psoro-syphilitisches Symptom). Wenn wir unsere Verschreibung auf ein solches Symptom gründen, wird dieses spezielle Symptom zwar zurückgehen, aber die stärker syphilitischen Symptome werden schlimmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir müssen die unterschiedlichen Arten der Verschreibung kennen: physiologisch und konstitutionell/genetisch (siehe Dr. Prafull Vijayakar´s Seminar 2014).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Immer wenn Physiologie am Werk ist, sind „Beschwerden durch“ und psoro-syphilitische Symptome wichtig, aber wenn es sich um ein chronisches Problem handelt, sollten die akuten Symptome (psoro-syphilitisch) nicht in Betracht gezogen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist immer die Einteilung der Symptome wichtig. Wir müssen die sykotischen Rubriken kennen um sie zu vermeiden. Ähnlich ist es in syphilitischen Fällen: Wir müssen wissen, bei welcher Art von Pathologie welche Ebene von syphilitischen Symptomen vermieden werden muss und welche Ebene als Zugangspunkt benutzt werden kann. Das ist nur möglich, wenn wir die Symptome sicher in Übertreibung, Verdrehung, Perversion etc. einordnen können.</p>
<p>Meistens kennen wir die allgemeinen Symptome der Syphilis ziemlich gut, aber wir müssen einen Schritt weiter gehen und die Einteilung kennen.</p>
<p>Übertreibung bedeutet einfach die Verstärkung eines Symptoms (Angst verstärkt zur qualvollen Angst); wenn das Gehör verstärkt ist, wird es zu scharf – Verstärkung ist aber immer noch in Kontrolle (psoro-syphilitisch).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Syphilitische Symptome</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Psora = GEISTIG:</p>
<ul>
<li>Angst, Erwartung, Empfindlichkeit, Reizbarkeit</li>
<li>Fähigkeiten z.B. Geschwindigkeit von Sprache, Denken</li>
</ul>
<p>Psora = KÖRPERLICH</p>
<ul>
<li>SCHMERZ, Entzündung, Empfindlichkeit</li>
<li>Krankheit</li>
</ul>
<p>Psora = ALLGEMEIN</p>
<ul>
<li>Sinne</li>
<li>Verlangen, Abneigung, Unverträglichkeit</li>
</ul>
<p>Verschlimmerungen können psorisch oder syphilitisch sein; Verbesserung ist immer sykotisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Übertriebene Angst</strong></p>
<ul>
<li>Qualvolle Angst mit Ruhelosigkeit, treibt ihn von einem Ort zum anderen: Ars, Rhus-t, Acon, Bism</li>
<li>Qualvolle Angst gefolgt von Ohnmacht: Nux-v, Verat</li>
<li>Qualvolle Angst mit kaltem Schweiß auf der Stirn: Verat</li>
<li>Qualvolle Angst, deckt sich ab mit kaltem Schweiß, wechselt sich ab mit Verlangen sich zuzudecken: Camph</li>
<li>Angst mit Übelkeit: Ant-t, Ars, Bell, Bry, Ign, Kali-c, Nux-v, Tab … (43)</li>
<li>Angst mit Klammern: Stram, Carb-v</li>
<li>Qualvolle Angst, mit Angstgefühl im Blut: Sep</li>
<li>Qualvolle Angst, verursacht Herzklopfen, verursacht Zittern</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Symptome sind wichtig für uns, wenn wir physiologische Fälle wie akutes Fieber behandeln; wenn der Fall mehr chronisch ist (Diabetes, Gewächse etc.) helfen uns diese psoro-syphilitischen Symptome nicht das Mittel zu finden, weil der Körper sykotisch ist. Wenn wir Diabetes umkehren wollen, brauchen wir ein höherwertiges syphilitisches Symptom. Wenn ich meine Verschreibung auf ein psoro-syphilitisches Symptom basiere, wird der Diabetes vorübergehend besser, aber nach kurzer Zeit wird er wieder hochschießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verzerrung heißt beugen, lügen, drehen, winden, deformieren, verändern, falsche Darstellung, Verdrehung, Verfälschung, Falschheit, Fehlinterpretation etc. (viele Wahnideen fallen in diese Kategorie)</p>
<ul>
<li>Sinnesempfindung vorhanden, aber verändertes Gefühl oder sie erscheint verändert (fühlt was gar nicht da ist).</li>
<li>Täuschung (Gefühl von)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht natürlich, anormal, gegen die Natur, atypisch, seltsam, merkwürdig, ungewöhnlich, pervers; absichtliches Missverstehen, falsche Eindrücke, nicht angemessene Darstellung</p>
<ul>
<li>Seltsam – merkwürdig – ungleichmäßig – sonderbar</li>
<li>Imagination, PHANTASIEN</li>
<li>Unrealistisch</li>
<li>Halluzinationen</li>
<li>Illusion – Täuschung – Delirium</li>
</ul>
<p>Wenn es z.B. verschiedene Grade von syphilitischen Symptomen bei einem Fall von Diabetes gibt (scharfe Sinne, aber auch Fantasien und Essen von Kot) sind die unnatürlichen, seltsamen Symptome wichtiger. Symptome, die gegen die Natur gehen (Blut trinken, Kot essen), sind sehr wichtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hysterisch = von Panik erfasst, außer Kontrolle, außer sich, hektisch, unvorhersagbar, keine Grenzen</p>
<p>REAKTION UNPROPORTIONAL ZUM STIMULUS, impulsiv</p>
<ul>
<li>SPRUNGHAFT</li>
<li>Wechselhaft (wenn es nicht am selben Ort kommt und geht)</li>
<li>Wandernd</li>
<li>Unvorhersagbar</li>
<li>Beispiellos</li>
<li>Nicht statisch</li>
<li>Plötzlichkeit</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>= AUSLÖSCHUNG, VERNICHTUNG, NICHT VORHANDEN</p>
<ul>
<li>Sinne nicht vorhanden, aufgehoben oder verloren; Anästhesie, Analgesie
<ul>
<li>Anästhesie = man kann gar nichts spüren, keine Sensorik vorhanden (Lepra).</li>
<li>Analgesie = man fühlt keine Schmerzen, Schmerzlosigkeit normalerweise schmerzhafter Beschwerden</li>
</ul>
</li>
<li>Kontrolle nicht vorhanden oder verloren (Hysterie)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Symptome sollten nicht aufgrund einer Pathologie vorhanden sein, z.B. sind Gefühlsstörungen bei Diabetes pathognomonisch.</p>
<p>Wenn es aber eine Taubheit ohne Grund gibt, Taubheit an einer kleinen Stelle, können Sie es als Zugang zum Fall nehmen.</p>
<p>Es ist sehr wichtig, die pathognomonischen Symptome einer Krankheit zu kennen um</p>
<p>die wahren konstitutionellen Symptome zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Syphilis auf der Ebene der Sinne:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ÜBERTREIBUNG </strong>= überall verstärkt oder an einzelnen Stellen</p>
<p>à <strong>eher wichtig in psorischen oder sykotischen Fällen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schmerz an kleinen Stellen (Übertreibung) – zu sehr auf einen Punkt konzentriert </strong></p>
<p>(Kali-bi, Ign, Sulph, Ox-ac, Arn, Lach, Con, Ars, Colch, Calc-p, Thuj, Nat-m)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quälende, bohrende Schmerzen</strong>; wie ein elektrischer Schock mit extremen Spitzen; plötzliche Schmerzen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Exakte Periodizität: </strong>jeden Tag, dieselbe Stunde, dieselbe Zeit (Kali-bi, Cedr)</p>
<p>(Wenn Ihnen eine Mutter sagt, ihr Kind sei immer in der ersten Woche des Monats krank, wenn es wirklich immer derselbe Tag ist, geben Sie Cedron – es wird funktionieren.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Heftige Schmerzen, </strong>will den Teil abschneiden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VERZERRUNG</strong></p>
<p>Alle Schmerzen, die reißend, brennend, stechend (Kali-bi, Ign, Nit-ac), drehend sind; (es zerreißt nicht wirklich etwas, es fühlt sich nur so an = syko-syphilitisch)</p>
<p>àeher wichtig in psorischen oder sykotischen Fällen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PERVERSION </strong></p>
<ul>
<li>Kältegefühl in den Blutgefäßen; Kälte in den Knochen</li>
<li>Gefühl, die Luft ist kalt</li>
<li>Empfindung eines Balles</li>
<li>Empfindung, die Luft ist heiß (Aster, Bry, Kali-c, Puls, Sulph, Verat)</li>
<li>Empfindung heißes Wasser tröpfelt</li>
<li>Sinne pervertiert (lachen bei Schmerzen)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>HYSTERISCH</strong></p>
<ul>
<li>Unberechenbare Schmerzen (Puls, Caul, Lac-c)</li>
<li>Springende Schmerzen; wandernde Schmerzen (Kalm, Puls, Kali-bi, Ign)</li>
<li>Schmerzen erscheinen plötzlich und verschwinden plötzlich (Bell, Kali-bi, Nit-ac, Rhus-t, Arg-n, Mag-c, Phyt, Strych)</li>
<li>Schmerzen in diagonaler Richtung (Bell, Chel, Chin, Lac-c, Seneg, Sil, Sulph, Verat)</li>
<li>Ohnmacht durch Schmerz (Cham, Ign, Cocc, Hep, Nux-m, Nux-v, Valer, Sil)</li>
<li>Gewalttätig durch Schmerz (Aur, Cham, Hep)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SINNE ZERSTÖRT</strong></p>
<ul>
<li>Anästhesie: einseitig, Schleimhaut, betroffener Teil, teilweise, Beschwerden durch anästhetische Dämpfe, Anästhesie der Haut &lt; morgens beim Erwachen, Anästhesie an kleinen Stellen, nach unterdrückten Hautausschlägen</li>
<li>Analgesie (Lyc, Cocc, Plb, Olnd, Op, Ph-ac, Stram, Hyos, Sulph, Cic)
<ul>
<li>innere Teile (Op, Plat)</li>
<li>betroffene Teile (Plat, Lyc, Cocc)</li>
<li>während Schweiß</li>
<li>nach Missbrauch oder Vergiftung mit Analgetika, Grippemitteln, Antipyretika, Teerzubereitungen</li>
</ul>
</li>
<li>Schmerzlosigkeit von normalerweise schmerzhaften Beschwerden (oft bei Kindern, die nicht aufpassen – wir müssen wissen, dass die Syphilis in solchen Konstitutionen lauert.) Der Körper versucht uns die miasmatischen Symptome auf jeder Ebene zu zeigen; nur wenn wir Symptome einem bestimmten Miasma zuordnen können, können wir sie auch verwenden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Beispiele syphilitischer Symptome </strong></p>
<p><strong>HAUT ZERSTÖRT </strong></p>
<ul>
<li>Atrophie der Haut</li>
<li>Erythema induratum Bazin</li>
<li>Wundliegen, Dekubitus</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SINNE ÜBERSTEIGERT </strong></p>
<ul>
<li>Hyperästhesie (Asaf, Bell, Cham, Coff, Hyper, Lyss, Ther, Ign)</li>
<li>Leichte Berührung verschlechtert (Acon, Apis, Bell, Chin, Lach, Merc, Nux-v)</li>
<li>Empfindlich auf Berührung
<ul>
<li>Kehle (Lach, alle Schlangen, Hep, Phyt)</li>
<li>Abdomen (Lyc, Nux-v, Graph, Carb-v, Nat-s, Arg-n, Lach, Crot, alle Schlangen, Calc, Bov, Hep, Coff); Nabel (Lyc, Med)</li>
</ul>
</li>
<li>Sinne zu scharf (Acon, Asar, Asaf, Bell, Cham, Coff, Colch, Ign, Nux-v, Op, Phos)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SINNE PERVERTIERT </strong>(Arg-n, Op)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VERFÄRBUNG DER HAUT</strong></p>
<ul>
<li>Schwarz-blau – Ekchymose</li>
<li>Schwarz</li>
<li>Bläulich</li>
<li>Grün (Zinc)</li>
<li>Rot</li>
<li>Braun (Leberflecken)</li>
<li>Kupferfarbene Haut / Flecken</li>
<li>Gelblich</li>
<li>Schmutzig, schmutzig grau, graue Flecken, schmutzig braun, schmutzig grün, schmutzige grünliche Flecken</li>
<li>Marmorierte Haut, marmorierte Stellen, um ein Ulkus, nach Waschen</li>
<li>Orange</li>
<li>Blass (blasse Flecken – Lach)</li>
<li>Violett</li>
</ul>
<p>Violette Verfärbung:<br />
Es gibt oft eine Verwirrung zwischen blauen und violetten Verfärbungen, da muss man genau unterscheiden. Die violett gefärbte Haut, Schleimhaut, Ulkus, Ausschlag etc. kann als rötlich-blaue Mischung angesehen werden. Oft ist ein Karbunkel ein klassisches Beispiel einer violetten Verfärbung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-350" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/Verfaerbung_Auge_mit_Schwellung.png" alt="" width="228" height="264" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/Verfaerbung_Auge_mit_Schwellung.png 228w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/08/Verfaerbung_Auge_mit_Schwellung-65x75.png 65w" sizes="auto, (max-width:767px) 228px, 228px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Violett um eine Wunde (Crot-h, Lach)</li>
<li>Violett um Hautauschlag herum (Crot-h, Lach)</li>
<li>Karbunkel violett mit Bläschen rundherum (Crot-h, Lach)</li>
<li>Urtikaria violett (Chin-s)</li>
<li>Masern violett (Acon, Bell, Coff, Nat-m)</li>
<li>Violette Verfärbung nach unterdrückten Hautausschlag (Abrot)</li>
<li>Violette Verfärbung von entzündeten Teilen (Sulph)</li>
<li>Violette Flecken (Sec, Agav-a, Vip)</li>
<li>Violetter Scharlach (Mur-ac)</li>
<li>Nägelverfärbung violett, Fingernägel (Androc, Apis, Ars, Op, Samb, Sec, Stram)</li>
<li>Hände Verfärbung violett (Apis, Kali-c, Kali-p, Lach, Naja, Op, Phos, Rhus-t, Sec, Sep, Thuj, Vip)</li>
<li>Hände, Verfärbung violett, in Flecken (Kali-c)</li>
<li>Violette Stellen auf der Vorderhand, wie bei Lichen planus, Psoriasis, Sklerodermie (Kali-c, Kali-p)</li>
<li>Hautausschlag violett im Gesicht (Hyos, Sep)</li>
<li>Zahnfleisch violett, dünner Saum (Plb)</li>
<li>Zunge violett schwarz (Op)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beispiel:<br />
</strong>Patient mit Psoriasis: die Farbe der Läsionen war bläulich/violett (normal ist grau bis leicht rötlich); diese Farbe findet man oft bei Mitteln aus dem Tierreich. Der Patient war sehr geldorientiert und konnte gut planen; er war Homöopath, aber er ging mit seiner Praxis um, als wäre sie ein Geschäft, machte extrem viel Werbung etc. àer bekam Tarent-c.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SEHEN – ÜBERTRIEBEN</strong></p>
<ul>
<li><b>Überscharf</b>
<ul>
<li>Tagsüber (Choc)</li>
<li>Morgens (Bamb)</li>
<li>Bei Sonnenlicht (Anh)</li>
<li>Sieht sogar im Dunkeln (Valer)</li>
<li>Nachts bei Hysterie (Ferr)</li>
<li>Für kleine Gegenstände (Calc, Coff, Hep)</li>
<li>Extrem gute Akkomodation bei Lichtveränderung</li>
<li>Auffallend gutes räumliches Sehen (Anh)</li>
</ul>
</li>
<li><b>Photophobie</b>
<ul>
<li>Künstliches Licht</li>
<li>Kerzenlicht, Gaslicht</li>
<li>Anhaltendes Licht, konzentriertes Licht, Scheinwerfer</li>
<li>Ohne Entzündung (wenn eine Pathologie vorhanden ist, ist es pathognomonisch)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SEHEN – VERZERRT </strong>(Bell, Bufo, Nux-m, Nux-v, Stram)</p>
<ul>
<li>Hemiopie</li>
<li>Diplopie (Aur, Gels, Hyos, Nat-m, Nit-ac)</li>
<li>Triplopie</li>
<li>Gegenstände scheinen heller in einem dunklen Raum (Valer)</li>
<li>Kontrast verstärkt</li>
<li>Verwirrtes Sehen</li>
<li>Verwechslung der Farben</li>
<li>Sehen: blenden, flackern, wie Feuer, glitzern</li>
<li>Gegenstände scheinen entfernt (Gels, Sulph)</li>
<li>Gegenstände scheinen größer, vergrößert</li>
<li>Gegenstände scheinen kleiner</li>
<li>Gegenstände scheinen länger</li>
<li>etc.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SEHEN – UNNATÜRLICH</strong></p>
<ul>
<li>Photomanie (19 Mittel) – Stram, Gels, Sulph, Tarent, Verat etc.</li>
<li>Farben vor den Augen</li>
<li>Funken sehen (Bell, Chin): schwarze, blaue, grüne, rote, weiße</li>
<li>Buchstaben, verschwinden während Lesen, bewegen sich, laufen ineinander, drehen sich im Kreis, sind nicht zu unterscheiden</li>
<li>Täuschung, sieht Wanzen, Insekten</li>
<li>Nachbilder (Gels, Calc, Phos, Lac-c, Nat-m)</li>
<li>Beispiel: Eine Patientin sah einen Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Motorrad; sie hatte keinen Schock oder ähnliches, aber sogar nach einiger Zeit hatte sie ständig das Bild vor Augen, wie der Mann auf dem Boden lag.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SEHEN – ZERSTÖRUNG</strong></p>
<ul>
<li>Farbenblindheit für blau</li>
<li>Farbenblind</li>
<li>Nachtblind</li>
<li>Blindheit</li>
<li>Skotom</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als erstes müssen Sie nach einem syphilitischen Symptom auf der Gemütsebene suchen; wenn Sie dort keines finden, untersuchen Sie die Allgemeinsymptome und danach die Sinne. Wenn Sie etwas finden, müssen Sie es in die richtige Ebene einordnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fragen und Antworten:</strong></p>
<p>TN: Sehstörungen bei Migräne: gehört dieses Symptom zur Krankheit oder zur Konstitution?</p>
<p>AV: Es ist Teil der Konstitution und deshalb wichtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>TN: Im letzten Seminar sagten Sie, dass Verfärbungen der Haut sykotisch sind wegen der Hyperpigmentierung.</p>
<p>AV: Ja, die Basis ist Sykose; wenn es eine spezielle Farbe hat oder an einer speziellen Stelle ist, wird es zunehmend syphilitisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>TN: Wenn ein Mensch während Fieber Dinge weit entfernt und klein sieht, können wir das benutzen?</p>
<p>AV: Wenn es immer wieder vorkommt, sicher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>TN: Wenn ein solches Symptom nur in der Vergangenheit aufgetreten ist, kann man das dann benutzen?</p>
<p>AV: Es zeigt einen syphilitischen Anteil im Patienten und sollte in Betracht gezogen werden. Wenn es nicht immer wieder kommt, heißt das, der Körper versucht diese syphilitische Kraft in Schach zu halten. Die syphilitischen Zeichen können kommen und gehen, aber nach einer stillen Phase könnte es stärker und gefährlicher zurückkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>TN: Was ist, wenn ein Patient sagt, er war während Fieber außerhalb seines Körpers?</p>
<p>AV: Es könnte wichtig sein; vielleicht handelt es sich um eine falsche Wahrnehmung, ein Delirium, Wahnidee etc. So etwas kann auch bei einer Nah-Tod-Erfahrung vorkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Anfang mag es schwierig sein, das syphilitische Symptom zu finden, aber wenn Sie es bei jedem Fall üben, wird es zu einem Reflex und daher sehr leicht. Um so weit zu kommen, müssen Sie genau wissen, was der Syphilis vorausgegangen ist und welches die verschiedenen Stadien der Syphilis sind. Wenn Sie kein syphilitisches Symptom auf der Gemütsebene oder den Sinnen finden, können Sie im Bereich der Allgemeinsymptome suchen. Wir müssen aus allen Richtungen sondieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SYPHILITISCHE ALLGEMEINSYMPTOME:</strong></p>
<ul>
<li>Ohnmacht, Ohnmachtsanfälle</li>
<li>Konvulsionen mit Bewusstsein, Schlaf, nach</li>
<li>Gedächtnisverlust, Gedächtnisschwäche (Namen, was er sagen wollte etc.)</li>
<li>Verwirrung oder Verwechslung (Zeit, Beziehung, Geld, Richtung, Seiten, für verschiedene Dinge, wir müssen von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter danach suchen); diese Symptome sollten wiederkehrend sein.</li>
<li>Zittern ohne pathologische Ursache</li>
<li>Appetit heftig, übertrieben, Heißhunger</li>
<li>Hunger verschlechtert – Anac, Sulph, Sul-i, Sep</li>
<li>Wie verträgt der Patient Essen (kleine Hinweise können uns zum Mittel bringen)?</li>
<li>Verlangen unverdauliche Dinge</li>
<li>Appetitverlust – völlig</li>
<li>Appetit, wird nicht satt</li>
<li>Appetit vermehrt mit Abmagerung – Ars, Nat-m, Sulph</li>
<li>Abmagerung einzelner Teile, eine Seite, nur Beine etc.</li>
<li>Z.B: Bei Autoimmunkrankheiten magert der ganze Körper allmählich ab; wenn Abmagerung nur an einzelnen Teilen zu finden ist, ist es etwas Besonderes, es sagt uns etwas über die Konstitution.</li>
<li>Taubheit auf einer Seite</li>
<li>Übelkeit
<ul>
<li>Nach unterdrückten Hautausschlägen</li>
<li>Essen verschlechtert</li>
<li>Beim Anblick von Essen</li>
<li>Durch Erregung</li>
<li>Durch Anstrengung</li>
<li>Durch Anstrengung der Augen</li>
<li>Durch Sprechen, Gehen etc.</li>
<li>Bei Kindern am Morgen; beim Zähneputzen</li>
<li>Übelkeit bedeutet Unzufriedenheit des Körpers – die Übelkeit häuft sich an und geht bis zum Ekel; es ist ein körperliches Symptom, hat aber eine Entsprechung auf der Gemütsebene. Vielleicht mag das Kind nicht zur Schule gehen, weil der Lehrer es beleidigt hat oder aus anderen Gründen.</li>
</ul>
</li>
<li>Schläfrigkeit überwältigend, Schläfrigkeit während Essen</li>
<li>Schläft ein während Lesen</li>
<li>Verwirrung nach dem Essen; nach dem Schlafen etc.</li>
<li>Schlaf überwältigend
<ul>
<li>Während Lesen, während Essen, während der Arbeit</li>
<li>Jeden Tag zur selben Uhrzeit</li>
</ul>
</li>
<li>Hals empfindlich, innerer</li>
<li>Hals empfindlich, äußerer
<ul>
<li>auf Berührung</li>
<li>auf Luft</li>
<li>auf Kleidung, enge Kragen</li>
<li>Schilddrüse, Kieferwinkel, Kopf, Kopfhaut</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Wir haben auch Mittel, die enge Kleidung mögen und sogar Besserung dadurch haben. Diese Mittel können sogar Verschlechterung durch lockere Kleidung haben; Beschwerden beginnen nach dem Ausziehen.</p>
<ul>
<li>Schweiß
<ul>
<li>Zu welcher Uhrzeit kommt der Schweiß, an welcher Stelle?</li>
<li>An Stellen; an einzelnen Teilen</li>
<li>Aasgeruch</li>
<li>Scharf, beißend, sauer</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Beispiel:<br />
Ich untersuchte einen Patienten, dabei sah ich, dass sein Hemd einige gelbe Flecken hatte. Die Frau des Patienten sagte, die Flecken gingen auch beim Waschen nicht raus. Dieser Patient hatte einen scharfen Schweiß an einzelnen Stellen. Solche Dinge geben auch Hinweise auf sein Wesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der syphilitische Zugangspunkt kann sehr klein sein, aber er wird den Fall für uns öffnen; Psora und Sykose sind dann automatisch abgedeckt. Normalerweise kennen wir den psorischen und sykotischen Teil eines Mittels recht gut; wenn wir über das Repertorium gehen, können wir auch die syphilitischen Anteile eines Mittels erkennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Folgende Symptome zeigen Syphilis an</strong></p>
<ul>
<li>Hitze an einzelnen Stellen</li>
<li>Kälte an einzelnen Stellen</li>
<li>Schweiß an abgegrenzten Stellen</li>
<li>Eigenartiger Körpergeruch</li>
<li>Einseitigkeit</li>
<li>Besondere, übermäßige Verfärbung</li>
<li>Symptome, die nicht in Zusammenhang stehen: Schwindel &gt; Bewegung; Kopfschmerz &lt; in Stille</li>
</ul>
<p>Verschlechterungen sind psorisch oder syphilitisch.</p>
<p>Verbesserungen sind im Allgemeinen sykotisch, aber es gibt auch syphilitische Verbesserungen, meist sind dies widersprüchliche oder unzusammenhängende Symptome; sie sind sehr wichtig, wenn sie nicht pathognomonisch sind.</p>
<p>Syphilitische Fälle sind viel leichter zu heilen als sykotische! Syphilis zeigt uns Symptome, während bei der Sykose alles verdeckt ist.</p>
<p>Wir müssen aber auch die Psora eines Patienten verstehen.</p>
<p>Auch, wenn wir das syphilitische Symptom haben, können wir noch ins Wanken geraten; es wird nur zu einer kompletten Umkehr der Symptome kommen, wenn wir die Psora mit in Betracht ziehen, andererseits werden wir in der Sykose stecken bleiben.</p>
<p>Wenn ein Symptom sich durch den ganzen Fall zieht, ist es äußerst wichtig. Z.B. wenn der Patient verschiedene syphilitische Symptome hat, aber zugleich ein wiederkehrender Verwirrtheitszustand seit der Kindheit besteht, muss die Verwirrung durch das Mittel abgedeckt sein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:<br />
Seminar Ambrish Vijayakar im Nov.2015 in Regensburg, Seminarmitschrift Renate Greißl<br />
Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, 6. Auflagenach der Ausgabe von Richard Haehl 1921, Haug Verlag</p>
<p>Bild: lizenzfrei unter pixabay.com</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die miasmatische Konstitution &#8211; Syphilis</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/die-miasmatische-konstitution-syphilis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2024 09:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[predictive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.predictive-homoeopathie.de/?p=285</guid>

					<description><![CDATA[2.1.2.3.) Die Syphilis &#160; 2.1.2.3.a.) Pathogenese und Symptome der Syphilis: Wenn der Organismus einem Erreger, Toxin oder einer Krankheit trotz psorischer oder sykotischer Abwehrreaktion nicht gewachsen ist, entscheidet<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2.1.2.3.) Die Syphilis</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.3.a.) Pathogenese und Symptome der Syphilis:</p>
<p>Wenn der Organismus einem Erreger, Toxin oder einer Krankheit trotz psorischer oder sykotischer Abwehrreaktion nicht gewachsen ist, entscheidet er sich für die destruktive Abwehrreaktion. Dabei wird ein Teil des Körpers geopfert, d.h. zerstört, um den übrigen Organismus zu retten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.3.a.) Symptome der Syphilis:</p>
<ul>
<li>Alle Symptome gehen Richtung Destruktion</li>
<li>Verunstaltung, Entstellung, abstoßend, unnormal, schief, verbogen</li>
<li>Heftige Infektionen, Entzuendungen die in destruktive Pathologien uebergehen und haeufig lebensbedrohlich werden</li>
<li>Geschwuere, Gangraen, Risse, tief, blutend, stinkend</li>
<li>Blutungen</li>
<li>Wunden und Verletzungen heilen schwer oder gar nicht, bluten leicht, sondern stinkende Absonderungen ab.</li>
<li>Schmerzen: stark, hysterisch, wandernd</li>
<li>Hysterische Beschwerden und Hypersensibilität</li>
<li>Brueche, destruktive Wunden</li>
<li>Karies der Knochen, Knorpel</li>
<li>Absonderungen: fressend, stinkend, blutig</li>
<li>Unkontrollierbare Symptome</li>
</ul>
<p>2.1.2.3.b) Krankheiten der Syphilis:</p>
<ul>
<li>Septikaemien</li>
<li>Krebserkrankungen</li>
<li>Ulcera: kanzeroes, Ulcus cruris, Colitis ulcerosa, Magengeschwuer, &#8230;</li>
<li>Autoimmunkrankheiten (Hashimoto, rheumat. Arthritis)</li>
<li>Herzinfarkt, zerebrale Blutung</li>
<li>Nierenversagen</li>
<li>Atelektase (Kollaps) der Lungen, Emphysem</li>
<li>interstitielle Fibrose</li>
<li>Karies der Knochen, Knocheneinbrueche</li>
<li>Moto-Neuron-Erkrankungen, Parkinson, zerebrale Paralyse</li>
<li>Schizophrenie, Idiotie, Zwangserkrankungen, Anorexia nervosa,</li>
<li>Kachexie</li>
</ul>
<p>2.1.2.3.c) Der syphilitische Geistes- und Gemuetszustand:</p>
<p>Das Verhalten ist durch Zerstoerung, Entstellung und Perversion geprägt. Der Zustand ist außer Kontrolle geraten.</p>
<ul>
<li>Abneigung gegen alles, gegen sich selbst, gegenüber dem Geschäft, Familienmitglieder, zu heiraten</li>
<li>Panik, große Angst mit innerer Unruhe</li>
<li>Gewalt, Heftigkeit, Destruktivitaet, Zerstoerungssucht; Feuer, will Dinge oder das Haus in Brand stecken;</li>
<li>Zwanghaft, geistig entrueckt, als ob weit entfernt; Waescht sich staendig die Haende;</li>
<li>Apathie, Teilnahmelosigkeit und Gleichgueltigkeit</li>
<li>Anorexia nervosa</li>
<li>Antwortet auf eingebildete Fragen; antwortet inkohaerent, irrelevant, ohne Bezug auf die Frage</li>
<li>Grausamkeit, Brutalitaet, Unmenschlichkeit; Boshaft; Gefuehllos, hartherzig; Unempfindlich, Mangel an Empfindlichkeit;</li>
<li>Toeten, Drang zu;</li>
<li>Verlangt, Fragt nach nichts;</li>
<li>Katalepsie (bestimmte Koerperhaltung wird staendig eingehalten)</li>
<li>Ausgrenzung von Personen gegen ihren eigenen Willen; Ablehnende Stimmung, unwillig;</li>
<li>Fluchen, Blasphemie, Gotteslaesterung; Gottlos, Mangel an religioesem Empfinden</li>
<li>Suizidalitaet, wuenscht sich den Tod; Gedanken an den Tod</li>
<li>Verzweiflung</li>
<li>Distanziert, abgekapselt, menschenscheu</li>
<li>Geistige Entwicklung gehemmt; Stillstand der Entwicklung; Retardiert</li>
<li>Exzentrizitaet, Ueberspanntheit; Euphorie, Begeisterung; Fanatismus; Hochstimmung, übertriebene Heiterkeit</li>
<li>Langeweile</li>
<li>Entfremdet</li>
<li>Hirngespinste, Fantasiegebilde; Marotten, uebersteigerte; Manie, Irrsinn;</li>
<li>Verlaesst die eigenen Kinder; Verwandte, lässt im Stich</li>
<li>Hysterie, hysterische Symptome</li>
<li>Imbezillität, Schwachsinn</li>
<li>Psychose, Wahnsinn, Manie, Irrsinn, Schizophrenie</li>
<li>Masochismus; Sadismus; Perversion</li>
<li>Verlangen, getoetet zu werden, zu toeten</li>
<li>Lamentieren, beklagen, Jammern</li>
<li>Lachen hysterisch, unwillkuerlich, unmaeßig, unkontrollierbar, ernste Angelegenheiten;</li>
<li>Anzueglich, obszoen; Schamlosigkeit; Nackt sein, Verlangen;</li>
<li>Boesartig, gehaessig, rachsuechtig</li>
<li>Misanthropie, Menschenfeinlichkeit</li>
<li>Moralische Stoerungen, unsozial, asozial, Mangel an Moralitaet; Neigung, zum Verbrecher zu werden.</li>
<li>Nymphomanie;</li>
<li>Rasende Wut, Rage, Raserei;</li>
<li>Abweisende Haltung</li>
<li>Neigung zu verleumden</li>
<li>Seltsam, eigenartig, verschroben</li>
<li>Seufzen</li>
<li>Eile, Hast, kann Dinge nicht langsam tun</li>
<li>Zaehlt andauernd</li>
</ul>
<p>2.1.2.3.d) Syphilitische Ausloeser:</p>
<ul>
<li>Schock, Beschimpfungen, Erniedrigung, Missbrauch</li>
<li>Verletzungen</li>
<li>Ploetzlicher Zorn, Raserei</li>
<li>Panik</li>
<li>Stark unterdrueckter Zorn</li>
<li>Ploetzlicher Verlust von geliebten Menschen und Tieren</li>
<li>Ploetzliche Freude</li>
<li>Ploetzlicher Verlust im Geschaeft, Geld, Ehre</li>
<li>Drogen und Unterdrueckung</li>
<li>Physische Traumen</li>
</ul>
<p><strong>2.1.3.) Warum ist es wichtig, die Miasmen zu erkennen, mit Miasmen zu arbeiten?</strong></p>
<ul>
<li>Heilung von chronischen Krankheiten ist weit leichter möglich, wenn die Miasmen erkannt und behandelt werden.</li>
<li>Erst wenn man weiß, welches Miasma vorherrschend ist, weiß man, welches Miasma man behandeln muss.</li>
<li>Ist der Patient in der Psora, dann genuegen einfach die psorischen Symptome</li>
<li>Ist der Patient in der Sykose – dann müssen wir versuchen, syphilitische Symptome zu finden. Und bringen diese in Verbindung mit den psorischen Symptomen aus der früheren Zeit, als der Patient noch psorisch war.</li>
<li>Im syphilitischen Miasma gehen wir genauso vor. Doch hier sind die syphilit. Symptome unabdingbar.</li>
<li>Erst wenn man weiß, in welchem Miasma sich der Patient befindet, kann man beim Verlauf der Behandlung feststellen, ob es sich um eine Unterdrueckung (in ein tieferliegendes Miasma) oder um eine Heilung (in ein oberflaechlicheres Miasma) handelt. Der Heilungsverlauf muss von einem tieferliegenden auf ein weniger tiefes Miasma gehen. Falls dies andersherum laeuft, kommt es zu einer Unterdrueckung.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-289" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/07/Dynamische_Entwicklung.jpg" alt="" width="350" height="67" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/07/Dynamische_Entwicklung.jpg 350w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/07/Dynamische_Entwicklung-300x57.jpg 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/07/Dynamische_Entwicklung-150x29.jpg 150w" sizes="auto, (max-width:767px) 350px, 350px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-288" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/07/Abwehrmechanismus_eine_Lebewesens.jpg" alt="" width="350" height="257" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/07/Abwehrmechanismus_eine_Lebewesens.jpg 350w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/07/Abwehrmechanismus_eine_Lebewesens-300x220.jpg 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/07/Abwehrmechanismus_eine_Lebewesens-102x75.jpg 102w" sizes="auto, (max-width:767px) 350px, 350px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:<br />
Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, 6. Auflagenach der Ausgabe von Richard Haehl 1921, Haug Verlag</p>
<p>Dr. Prafull Vijayakar – Gauting 15.07.2006, Seminarmitschrift Renate Greißl</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildquellen:</p>
<p>lizenzfrei am 31.07.19<br />
eigene Arbeiten 31.07.19</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die misamatische Konstitution &#8211; Sykose</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/die-misamatische-konstitution-sykose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 09:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.predictive-homoeopathie.de/?p=280</guid>

					<description><![CDATA[2.1.2.2.) Die Sykosis &#160; 2.1.2.2.1) Die Hyper-Sykose &#160; 2.1.2.2.1.a) Die Krankheiten der Hyper-Sykose Zellen:  Hypertrophie, Hyperplasie, Vergroeßerung des Zellorgane Blut:            Hypercholsterinaemie, Gicht,<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2.1.2.2.) Die Sykosis</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.2.1) Die Hyper-Sykose</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.2.1.a) Die Krankheiten der Hyper-Sykose</p>
<p>Zellen:  Hypertrophie, Hyperplasie, Vergroeßerung des Zellorgane</p>
<p>Blut:            Hypercholsterinaemie, Gicht, Hyperlipidaemie, Diabetes, Hypertonie &#8230;</p>
<p>Steine:         Nierensteine, Gallensteine, Zahnstein,</p>
<p>Wasser:        Schwellungen, Ödeme,</p>
<p>Fibrin:          Haerte, Fibrose, Induration, Arteriosklerose</p>
<p>Elastin:         Konstriktion, Striktur, Stenose</p>
<p>Knochen:      Gesteigertes Wachstum, Osteophyten, Exostose</p>
<p>Blutgefaeße:  Varikose, Aneurysma, Hämorrhoiden</p>
<p>Haut:            Hühneraugen, Keloid, Warzen, fettige Haut, Psoriasis, Hyperpigmentierung</p>
<p>Tumore:        Wachstum / Wucherung überall im Körper z.B. Gehin, Magen, Lungen, Leber, Nieren, etc.</p>
<p>Generell:       Chron. Entzündungen, die leicht in konstruktive Pathologien übergehen.</p>
<p>Schlechte Heilung, tiefgehende Symptome, mit gelblichen oder grünlichen Absonderungen. Die Krankheitserscheinungen sind langsam und lang anhaltend. Allgemein groß gebaut, lange und kräftige Knochen, gut entwickelte Wangen und Gesichtsknochen, gut entwickelte Knochenvorsprünge, große Nase.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.2.1.b) Der Hypersykotische Geistes- Und Gemuetszustand:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So wie die Zelle in der Sykose eine Polsterung anlegt, um sich zu schützen, zu verbergen, so spielt auch im Geistes- und Gemuetszustand das Taeuschen, Verstecken eine große Rolle. Der Sykotiker versteckt sich, verbirgt sich, generell. Auch hier gibt es die Hypersykose oder die Hyposykose.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hypersykose = Exzess:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles, was übermaeßig ist, was zuviel ist, ohne destruktiv zu sein.</p>
<ul>
<li>Geschwaetzig; theoretisiert; extrovertiert; Angeber</li>
<li>Eitelkeit; will großartig sein; Schmeichler</li>
<li>Aerger, Zorn: leicht, wegen Kleinigkeiten, unwillkuerlich, bei Schmerzen, wenn unterbrochen, bei Widerspruch;  Wutanfaelle;</li>
<li>Ausschweifungen, Zuegellosigkeit; untroestlich; Voellerei; Zudringlich</li>
<li>Falsch, hinterlistig; Neigung zu Gluecksspiel; Korrupt, bestechlich; Scheinheilig,</li>
<li>Egoismus; Geiz, Habsucht;</li>
<li>Hochmut; Kuehnheit, Verwegenheit, Dreistigkeit; Selbstueberhebung, diktatorisch; Rechthaberei;</li>
<li>Erotische Neigung, Geilheit; kokett; zuegellos; Selbstbeherrschung, Mangel an; anzueglich; Schamlos</li>
<li>Lustigkeit, Ausgelassenheit; Spaßmacherei; Lachen: laut; über Kleinigkeiten; grundlos; übermaeßig; spoettisch; Laecheln ueber alles;</li>
<li>Fruehreife; sexuelle Fruehreife;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.2.2) Die Hypo-Sykose</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.2.2.a) Die Krankheiten der Hypo-Sykose:</p>
<p>Zelle:             Hypotrohie, Hypoplasie</p>
<p>Blut:               Hypolipidämie, Hypoproteinaemie, Anaemie, Hypotonie</p>
<p>Kollagen:        Geringere Festigkeit der Gewebe àDilatation des Herzens oder anderen Organe</p>
<p>Elastin:           Elastizitaetsmangel, Erschlaffung von Geweben, Laschheit der Sehnen, Muskeln,<br />
Prolaps, Hernien, Varizen, Hämorrhoiden</p>
<p>Knochen:        Osteoporose, Knochenschwund &#8230;</p>
<p>Generell:        Stase und Langsamkeit sind hyposykotisch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hyposykose = Mangel</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles, was reduziert ist, zu wenig, ohne destruktiv zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.2.2.b) Der Hyposykotische Geistes- und Gemuetszustand:</p>
<ul>
<li>Blamage, Verlegenheit;</li>
<li>Geistesabwesenheit, geistig entrueckt, wie im Traum, versunken in Gedanken, Schwerfaelligkeit; Konzentration schwierig;</li>
<li>Versucht zu entfliehen; Verlangen, sich zu verstecken; Kummer, kann nicht weinen; Traurigkeit, still; Weint, wenn allein;</li>
<li>Furcht, Feigheit; Furcht vor Fremden; Gegenwart von Fremden agg; Reserviert; Angesehen werden, kann nicht ertragen; Hilflosigkeit; Willenschwaeche; Schuechternheit, uebertrieben bescheiden; Selbstvertrauen, Mangel an;</li>
<li>Kindlich, kindisch, unreif;</li>
<li>Heimweh</li>
<li>Langsamkeit; lernt spaet sprechen;</li>
<li>Lachen, kann nicht; Lachen nie; Laecheln nie;</li>
<li>Stoehnen; Murren; Seufzen;</li>
<li>Aerger, Zorn: unterdrueckt;</li>
<li>Gruebeln, Brueten; Liebt die Einsamkeit; Introvertiert; Misanthropie; Distanziert, menschenscheu;</li>
<li>Flehen;</li>
<li>Zufrieden; Gesund, behauptet, trotz schwerer Krankheit;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.2.2.c) Sykotische Ausloeser:</p>
<ul>
<li>Sykotische Konstitutionen sind empfindlich und gestresst.</li>
<li>Langanhaltender Kummer, Veraergerung, Stress</li>
<li>Wiederholtes Gruebeln ueber enttaeuschte Liebe</li>
<li>Unterdrueckter Zorn, Kraenkung</li>
<li>Kummer durch Geldverlust, der Position, Liebe</li>
<li>Geschaeftliche Sorgen, haeusliche Sorgen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:<br />
Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, 6. Auflagenach der Ausgabe von Richard Haehl 1921, Haug Verlag<br />
Dr. Prafull Vijayakar: Die Gesetzmaeßigkeiten der Miasmen; Verlag Kristina Lotz<br />
Dr. Prafull Vijayakar auf seinem Seminar in Regensburg „Ueber den Grenzen“ 2012, Seminarmitschrift Oliver Müller<br />
Dr. Kavita Sawant – 24.09.09; Seminarmitschrift Renate Greißl</p>
<p>Bilder lizenzfrei am 09.08.2019</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die miasmatische Konstitution &#8211; Psora</title>
		<link>https://www.predictive-homoeopathie.de/die-miasmatische-konstitution-psora/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Stadler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2024 09:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predictive Homöopathie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.predictive-homoeopathie.de/?p=274</guid>

					<description><![CDATA[2.) Das Miasma ist zu behandeln, nicht die Symptome Im Organon (6. Auflage) schreibt Samuel Hahnemann: § 205: Der homoeopathische Arzt behandelt nie eines dieser Primaer-Symptome der<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2.) </strong><strong>Das Miasma ist zu behandeln, nicht die Symptome</strong></p>
<p>Im Organon (6. Auflage) schreibt Samuel Hahnemann:</p>
<p><strong>§ 205:</strong></p>
<p>Der homoeopathische Arzt behandelt nie eines dieser Primaer-Symptome der chronischen Miasmen, noch eines ihrer secundaeren, aus ihrer Entwicklung entsprossenen Uebel durch oertliche (weder durch aeußere dynamisch wirkende noch durch mechanische) Mittel, sondern heilt, wo sich die einen oder die andern zeigen, einzig nur das große, ihnen zum Grunde liegende Miasm, wovon dann auch (wenn man einige Faelle von veralteter Sykosis ausnimmt) sein primaeres, so wie seine secundaeren Symptome von selbst mit verschwinden; &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Problem der miasmatischen Behandlung ist:</strong></p>
<ul>
<li>Der Begriff Miasma wird heute unterschiedlich und meist unklar definiert – es gibt keine klare, funktionierende Herangehensweise</li>
<li>Die Ursachen und Herleitung der Miasmen ist nicht mehr zeitgemaeß und widerspricht der heutigen medizinischen Wissenschaft (frueher: durch Infektion)</li>
<li>Die Zuordnung zu den Miasmen ist sehr unterschiedlich – noch unterschiedlicher ist die Verordnung aus diesen Theorien</li>
<li>Die Miasmen werden oft Pathologien zugeordnet – damit jedoch eine Individualität eingeschränkt</li>
<li>Reduktion vieler hom. Arzneien in ihrer Wirkung auf die Miasmen und somit bei der Behandlung auf chron. Erkrankungen</li>
<li>Immer mehr neue Miasmen werden erfunden und hinzugefügt</li>
</ul>
<p>Da Vijayakar Hahnemann absolut vertraute, wusste er, dass die Miasmentheorie wichtig und wertvoll ist. Er wusste, dass Hahnemann heutzutage nicht mehr richtig zu verstehen ist und suchte eine Bruecke zwischen den Miasmen damals und der modernen wissenschaftlichen Medizin heute. Aus logischen Folgerungen entwickelte Vijayakar ein neues Miasmenmodell. Es sind keine Miasmen mehr im Sinne Hahnemanns. Für Vijayakar sind die Miasmen die Reaktionen des Körpers auf Reize.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2.1) Die Miasmen nach Vijayakar:</strong></p>
<p>„Kann man ohne die Beruecksichtigung von Miasmen schwere, chronische Krankheiten heilen? Durchaus. Doch die Einbeziehung der Miasmen machen es deutlich einfacher und sicherer.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Theorie der Miasmen nach Vijayakar:</strong></p>
<ul>
<li>Symptome oder Krankheiten sind die Antwort des Koerpers auf einen Reiz.</li>
<li>Bei der Koerperreaktion geht es immer um Kampf oder Verteidigung</li>
<li>àKrankheiten sind Verteidigungsmechanismen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„Krankheiten sind aktivierte Verteidigungsmechanismen“</strong></p>
<p>Die Symptome unseres Koerpers sind von der Dynamis erzeugte Gegenmaßnahmen, um den Organismus vor weiterer Erkrankung, weiterer Zerstörung zu schuetzen.</p>
<p>Die meisten organischen Krankheiten werden durch Stoerungen auf der Zellebene verursacht.</p>
<p>Welche Arten der Verteidigung, d.h. der Zellreaktion gibt es?</p>
<ul>
<li>Entzuendungsreaktion
<ul>
<li>primär physiologische Verteidigung</li>
</ul>
</li>
<li>Konstruktive Anpassungsreaktion
<ul>
<li>morphologisch konstruktive Verteidigung = strukturelle Veraenderung (Vergroeßerung oder Verkleinerung, Vermehrung oder Verminderung)</li>
</ul>
</li>
<li>Zerstoerung, Degeneration = morphologisch destruktive Verteidigung (Aptose,                                               Nekrose)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2.1.1) Verteidigung und Miasma</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Pathologien, die aufgrund von Entzuendungen und Reizungen entstehen, scheinen von der physiologischen Verteidigung auszugehen.</li>
<li>Pathologien, die zu Wachstum bzw. Vermehrung fuehren, scheinen von der konstruktiven Verteidigung auszugehen.</li>
<li>Destruktive Pathologien scheinen von der destruktiven Verteidigung auszugehen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" src="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/06/Zelle_Abwehr.jpg" alt="" width="350" height="293" srcset="https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/06/Zelle_Abwehr.jpg 350w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/06/Zelle_Abwehr-300x251.jpg 300w, https://www.predictive-homoeopathie.de/wp-content/uploads/2024/06/Zelle_Abwehr-90x75.jpg 90w" sizes="auto, (max-width:767px) 350px, 350px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Folge für Prafull Vijayakar:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Prosa </strong>= physiologische Verteidigung</p>
<p><strong>Sykose </strong>= konstruktive Verteidigung, Anpassungsreaktion</p>
<p><strong>Syphilis </strong>= destruktive Verteidigung</p>
<p>„Wenn es für die Zelle keine andere Abwehrmoeglichkeit gibt wie obengenannte, so kann es auch nur 3 Miasmen geben.“</p>
<p><strong>2.1.2.) Die MIASMATISCHE KONSTITUTION</strong></p>
<p>Vijayakar ordnet die Symptome und Pathologien jeweils der zellulaeren Abwehrreaktion des Koerpers zu und benennt diese entsprechend miasmatisch. Dabei betrachtet er sowohl die Gemuetssymptome, als auch die Allgemein- und die Lokalsymptome.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2.1.2.1.) Die Psora</strong></p>
<p>2.1.2.1.a.) Pathogenese und Symptome der Psora:</p>
<p>Abwehrreaktion auf Erreger, Toxine oder emotionale Stoerungen:</p>
<ul>
<li>Primaer physiologische Verteidigung</li>
<li>Veraenderte Sensibilität, Reizungen, Irritation</li>
<li>Akute Entzuendung</li>
<li>die Reaktion ist nie von Dauer, d.h. voruebergehend</li>
<li>sobald die Ursache beseitigt ist, kehrt der normale Zustand wieder ein, es heilt</li>
<li>Symptome sind veraenderlich, instabil und von hoher Dynamik, d.h.</li>
<li>Symptome treten meist ploetzlich auf, anfallsartig und sind durch starke Schmerzen und Roetung gekennzeichnet</li>
<li>gutes Ansprechen auf Behandlung (homoeopathisch und alloeopathisch)</li>
</ul>
<ul>
<li>Die meisten Schmerzen und Beschwerden, die voruebergehend, wiederkehrend und mit hohem Fieber und Ausschlaegen verbunden sind.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.1.b) Krankheiten der Psora:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Es handelt sich um Symptome, die aufgrund von Infektionen, Entzuendungen und Irritationen entstehen</li>
<li>auch bei leichtem Anlass, z.B. bei Aenderung der Ernaehrung, des Wetters, der Emotionen.</li>
</ul>
<ul>
<li>HAUT: alle akuten Entzuendungen, Hypersensiblilitaet und Reizzustaende. Pruritus, Dermatitis, Ekzeme. Wunden heilen narbenlos ab und bleiben oberflaechlich, weder tief noch destruktiv</li>
</ul>
<ul>
<li>ATEMTRAKT: Rhinitis, Pharyngitis, Tonsillitis, Bronchitis, Tracheitis, Pneumonie, Hypersensibilität der Trachea verursacht asthmatische Bronchitis, Spasmen</li>
<li>GASTROINTESTINALTRAKT: Oesophagitis, Gastritis, Hyperaziditaet, Colitis, Hyperperistaltik, Diarrhoe, akute Hepatitis, akute Appendizitis, Irritation aufgrund von Wuermern, Reizdarm, etc.</li>
<li>BEWEGUNGSSYSTEM: Akute Arthritis, Entzuendungen von Gelenkknorpeln, Spondylitis, Tendinits.</li>
<li>Akute Verwirrungszustaende durch Drogen</li>
<li>Versorungsungsstoerungen Eisenmangel, Mineralmangel, etc.</li>
<li>Epilepsie aufgrund von Fieberkraempfen oder nach leichtem Trauma (psoro-syphilit.), d.h. voruebergehende.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.1.c) Der psorische Geistes- und Gemuetszustand:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Psora bedeutet immer zunaechst physiologische Reaktion des Koerpers. Der</p>
<p>Geistes- und Gemuetszustand entspricht der koerperlichen psorischen Reaktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es geht hier um die Grundreaktionen des Menschen, die Anfangsreaktionen, welche</p>
<p>sind:</p>
<p><strong>Sensibilität  #  Angst #  Schuechternheit  # Reizbarkeit  #  Zorn</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.1.2.1.d) Symptome der Psora:</p>
<ul>
<li>empfindlich, ueberempfindlich; Unbehagen, Gemuetserregung</li>
<li>Reizbarkeit; hitzig, feurig, eifrig; beklagt sich;</li>
<li>Angst; Besorgnis, Befuerchtung; voller Sorgen, Beunruhigung; behutsam, umsichtig, wachsam, mitfuehlend</li>
<li>Unbeholfen, ungeschickt;</li>
<li>Verschaemt, übertrieben bescheiden</li>
<li>Launenhaft, kaprizioes;</li>
<li>Verwirrung</li>
<li>Mutig, unerschrocken, nuechtern</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:<br />
Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, 6. Auflagenach der Ausgabe von Richard Haehl 1921, Haug Verlag<br />
Dr. Prafull Vijayakar: Die Gesetzmaeßigkeiten der Miasmen; Verlag Kristina Lotz<br />
Dr. Prafull Vijayakar auf seinem Seminar in Regensburg „Ueber den Grenzen“ 2012, Seminarmitschrift Oliver Müller<br />
Dr. Kavita Sawant – 24.09.09; Seminarmitschrift Renate Greißl</p>
<p>Bilder lizenzfrei am 02.08.2019</p>
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